In Schweden sollen bei einem Herzstillstand vermehrt Drohnen eingesetzt werden. Diese werfen im Ernstfall einen Defibrillator ab.
unbemanntes Luftfahrzeug
Eine Drohne (Symbolbild). - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Drohne rettete einem 71-Jährigen wohl das Leben.
  • Bei einem Herzstillstand wird ein Defibrillator abgeworfen.
  • Die Idee dazu hatte die schwedische Firma «Everdrone».

Schneller als die Ambulanz: In Schweden rettete ein unbemanntes Luftfahrzeug einem 71-Jährigen das Leben. Dieser erlitt draussen einen Herzstillstand. Die Drohne warf einen Defibrillator ab, mit dem der Mann am Leben erhalten werden konnte.

Die Drohne ist Teil eines Projekts der Firma «Everdrone». Dieses kommt derzeit rund 200'000 Einwohner in Schweden zugute. In einer Pressemitteilung erklärte das Unternehmen jedoch, dass es 2022 auf andere Orte in Europa ausgeweitet werde.

Mats Sallstrom, «Everdrone»-Chef, erklärt das System: «Sobald die Einsatzzentrale einen Verdacht auf einen Herzstillstand registriert, wird das Drohnensystem hochgefahren. Die Türen des Hangars öffnen sich. Der verantwortliche Pilot erhält vom Flugturm die Startfreigabe und überwacht dann den gesamten Betrieb, der zu 99 Prozent autonom abläuft.»

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