Scholz verteidigt Lindner-Entlassung: «Die Zeiten sind ernst»

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    Deutschland,

    Bundeskanzler Scholz verteidigt die Entlassung von FDP-Chef Lindner und betont die Ernsthaftigkeit der aktuellen politischen Lage.

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    Scholz hat die Entlassung von Lindner gerechtfertigt. - KEYSTONE/DPA/Kay Nietfeld

    Bundeskanzler Olaf Scholz hat zum Wahlkampfauftakt der SPD die Bedeutung von Verantwortung in schwierigen Zeiten betont und die Entlassung von FDP-Chef Christian Lindner als Finanzminister erneut verteidigt. «Die Zeiten sind ernst, verdammt ernst», sagte er bei einer Wahlkampfkonferenz in der Berliner Parteizentrale der Sozialdemokraten. Er sprach von Krieg in Europa, wirtschaftlichen Verwerfungen und wachsendem Populismus und Extremismus.

    Verantwortliche Politik gefordert

    «In solchen ernsten Zeiten braucht unser Land ernsthafte Politik, verantwortungsvolle Politik, (...) verantwortungsbewusste Politikerinnen und Politiker, denen es um die Sache geht, um unser Land, keine Spieler und keine Zocker.»

    Scholz fügte hinzu, es sei deshalb notwendig gewesen, dass er «Herrn Linder» vor die Tür gesetzt habe.

    Lindners Sabotage nachgewiesen

    Es sei inzwischen glasklar nachgewiesen: «Lindner und seine FDP haben die Arbeit der Bundesregierung über Monate hinweg systematisch sabotiert.» An der Veranstaltung, die als «Wahlsiegkonferenz» betitelt wurde, nehmen rund 500 Wahlkreis-Kandidatinnen und -Kandidaten und ihre Teams teil.

    Kommentare

    User #8995 (nicht angemeldet)

    Herr Scholz. Der Charly Brown von Europa.

    User #3982 (nicht angemeldet)

    Lindner hat nur einen Fehler gemacht: Er hätte längst selbst hinwerfen müssen. "Besser gar nicht regieren, als schlecht regieren..."

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