Krieg

Sánchez und Lula machen Front gegen Krieg und Rechtsruck

Keystone-SDA
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Spanien,

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez und der brasilianische Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva haben nach einem Treffen in Barcelona für Frieden, Demokratie und internationale Zusammenarbeit geworben. Beide forderten zudem eine Weltordnung, die die Souveränität der Staaten respektiere. «Während andere Wunden aufreissen, wollen wir sie schliessen», sagte Sánchez auf einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Spaniens Premier Pedro Sanchez (rechts) and Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva. - keystone

Lula klagte vor Journalisten im Pedralbes-Palast der katalanischen Metropole: «Wir erleben fassungslos ein neues Wettrüsten». An Sánchez gewandt fügte er hinzu: «Ich verstehe vollkommen, wenn du sagst: Nein zum Krieg.» Sánchez betonte derweil, dass die Regierungen in Madrid und Brasilia eine gemeinsame Sicht auf die Welt teilten, die «von der Verteidigung der Demokratie sowie dem Respekt vor Völkerrecht, Menschenrechten und Frieden» geprägt sei.

Das «I. Gipfeltreffen Spanien-Brasilien» gilt als Auftakt einer Reihe internationaler Zusammenkünfte linker, sozialdemokratischer und anderer progressiver Kräfte als Gegengewicht zur «globalen Rechten» am Freitag und Samstag in Barcelona. Nach Angaben der spanischen Regierung geht es in turbulenten Zeiten um die «Verteidigung von Demokratie und Multilateralismus».

Im Mittelpunkt steht am Samstag die «4. Konferenz zur Verteidigung der Demokratie», an der auch SPD-Chef Lars Klingbeil teilnimmt. Erwartet werden unter anderem Kolumbiens Präsident Gustavo Petro, Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa und EU-Ratspräsident António Costa. Daneben findet die «Global Progressive Mobilisation» mit Vertreterinnen und Vertretern aus rund 40 Ländern statt.

Es sei «das erste globale Treffen seiner Art und ein historischer Moment», sagte Klingbeil. Der SPD-Co-Vorsitzende gehört dem Präsidium der «Progressive Alliance» an, einem 2013 in Leipzig gegründeten Netzwerk aus mehr als 130 sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien.

Bei ihrem Gipfeltreffen unterzeichneten Sánchez und Lula mehrere Vereinbarungen. Dazu gehören Abkommen über kritische Rohstoffe, über mehr bilaterale Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation sowie auch eine Vereinbarung zur Gleichstellung und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen.

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