Wer mit Ryanair in einem von insgesamt 15 EU-Ländern mit einer Maskenpflicht startet oder landet, muss auch an Bord weiter Maske tragen.
Coronavirus
Eine Frau trägt im Flugzeug eine Maske gegen das Coronavirus. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die irische Billigairline Ryanair bleibt bei der Maskenpflicht für gewisse EU-Länder.
  • Die Regel trifft für insgesamt 15 Staaten zu, in denen eine Maskenpflicht gilt.
  • Wenn Abflugort oder Ziel in einem dieser Staaten liegt, gilt an Bord weiter Maskenpflicht.

Nach der Lockerung der EU-Empfehlungen entfällt längst nicht auf allen Flügen in Europa die Maskenpflicht. Europas grösster Billigflieger Ryanair hat am Donnerstag eine Liste von 15 EU-Staaten veröffentlicht, in denen über nationale Gesetze das Tragen von Gesichtsmasken zur Corona-Prävention weiter gilt.

Neben Deutschland sind auch wichtige Tourismus-Ziele wie Spanien, Griechenland, Portugal und Italien darunter.

Bei anderen Staaten ist Maskentragen optional

Wenn am Abflugort oder am Ziel eine staatliche Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr besteht, sollte dies laut Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC aber weiter auch an Bord der Maschinen gelten.

Ryanair
Eine Maschine der Ryanair beim Abflug. (Archivbild) - dpa

Ryanair begrüsste die Lockerung der Empfehlungen. Ab Montag sei damit das Tragen des Gesichtsschutzes optional bei Flügen zwischen Ländern, die nicht auf der Liste stehen. Man rechne damit, dass die Staaten ihre Vorschriften in den kommenden Tagen im Einklang mit den Richtlinien ändern werden, erklärte Airline-Chef Eddie Wilson laut einer Mitteilung.

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