Im russischen Gebiet Brjansk sollen nach Angaben des Geheimdienstes FSB vier ukrainische Saboteure getötet worden sein.
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Ukrainische Soldaten auf dem Weg an die Front (Symbolbild) - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • An der russisch-ukrainischen Grenze sollen vier Saboteure getötet worden sein.
  • Wie der FSB mitteilt, seien die Ukrainer im Gebiet Brjansk «liquidiert» worden.
  • Sie hätten Terroranschläge auf russischem Staatsgebiet verüben wollen.

An der russisch-ukrainischen Grenze sind nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB vier Saboteure getötet worden. Die Ukrainer seien bei dem Versuch, im Gebiet Brjansk die Grenze zu überqueren, «liquidiert» worden, teilte der FSB mit.

Sie hätten selbst gebaute Sprengsätze, ausländische Waffen und Munition sowie Kommunikation- und Navigationsgeräte bei sich gehabt. Damit wollten sie auf russischem Staatsgebiet Terroranschläge verüben, hiess es. Ukrainische Medien berichteten am Dienstag, dass die Männer militärische Aufgaben gegen Russlands Angriffskrieg erledigt hätten.

Vermehrt Angriffe im grenznahen Raum

Ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte bestätigte im Nachrichtenkanal Telegram den Tod seiner Kameraden, deren Namen und Fotos er auch veröffentlichte. Er ging allerdings davon aus, dass die Männer durch eine Minenexplosion getötet wurden. Laut FSB wurden sie bereits am 25. Dezember getötet.

Die russischen Behörden beklagen seit Monaten Angriffe von ukrainischer Seite im grenznahen Raum, aber auch im Hinterland. Der FSB meldet inzwischen fast täglich Festnahmen mutmasslicher Saboteure und Terroristen in verschiedenen Teilen Russlands.

Auch von Drohnenangriffen ist immer wieder die Rede. Bestätigungen wie diese jetzt von ukrainischer Seite gibt es aber kaum. Immer wieder gab es bei den Angriffen auch Tote, Verletzte und Zerstörungen.

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