Russland prüft Exportstopp für Treibstoff

Melsada Zec-Zejnic
Melsada Zec-Zejnic

Russland,

Der Benzinmangel in Russland frustriert die Autofahrer. Im Kreml berieten Minister und Energiechefs mit Präsident Putin, der die Lage beruhigen wollte.

Russland
In mehreren Regionen Russlands kommt es zu Engpässen bei Benzin und Diesel. (Symbolbild) - keystone

Russland kämpft in mehreren Regionen mit spürbaren Engpässen bei Benzin, berichtet die «Tagesschau». Als Ursachen gelten ukrainische Angriffe auf Raffinerien und logistische Probleme.

An vielen Tankstellen bilden sich lange Warteschlangen, schreibt die «Tagesschau». Zudem sind einzelne Kraftstoffsorten vielerorts zeitweise nicht verfügbar.

Autofahrer berichten von langen Wartezeiten und rationierter Treibstoffabgabe. In mehreren russischen Regionen gelten Verkaufsbeschränkungen für Benzin und Diesel, schreibt «SRF».

Russland prüft Exportbeschränkungen

Präsident Wladimir Putin beriet im Kreml mit Ministern und Energiechefs über die Treibstoffversorgung, berichtet die «Tagesschau». Dabei forderte Putin Sofortmassnahmen und die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Sicherung der landesweiten Versorgung.

Russland
Präsident Wladimir Putin forderte Sofortmassnahmen gegen die Benzinkrise in Russland. (Archivbild) - keystone

Ukrainische Angriffe auf die russische Erdölindustrie gelten als Hauptursache der Treibstoffknappheit, schreibt der «Spiegel». Sie beeinträchtigen die Raffinerieproduktion und verschärfen die Versorgungsprobleme im Land.

In Teilen Russlands sind die Benzinpreise zuletzt deutlich gestiegen, berichtet das «ZDF». Für die Benzinsorte AI-95 werden regional Preissteigerungen von rund 50 Prozent genannt.

Versorgungslage regional unterschiedlich

Nach der Krisensitzung bemühte sich der Kreml, die Lage als beherrschbar darzustellen, berichtet die «Tagesschau». Präsident Wladimir Putin verlangte weitere Massnahmen zur Stabilisierung der Treibstoffversorgung.

Überraschen dich die Benzinengpässe in Russland?

Zudem wurde über eine Ausweitung von Exportbeschränkungen für einzelne Treibstoffsorten beraten. Ziel ist es, die Versorgung des russischen Binnenmarkts zu sichern, schreibt die «Tagesschau».

Die Versorgungslage unterscheidet sich regional deutlich, berichtet «SRF». Besonders auf der von Russland besetzten Krim gelten Rationierungen und zeitweise Verkaufsstopps; dort kam es zu besonders schweren Engpässen.

Kommentare

User #2790 (nicht angemeldet)

Also wenn dem so wäre hätte der Exportstop schon längst stattgefunden.

User #2508 (nicht angemeldet)

dann jammern genau die Trump Fans wieder, warum das so ist!

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