Russland plant Gross-Offensive mit 30'000 nordkoreanischen Soldaten

    Simon Huber
    Simon Huber

    Russland,

    Der russische Generalstab plant in der Ukraine eine neue Grossoffensive. Damit der Plan umgesetzt werden kann, sollen 30'000 nordkoreanische Soldaten helfen.

    wladimir putin
    Wladimir Putin (links) und soll für eine geplante Mega-Offensive auf die Unterstützung von Kim Jong Un zählen können. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russlands Generalstab soll eine grosse Sommeroffensive in der Ukraine planen.
    • 30'000 Nordkoreaner sollen dafür die russischen Grenztruppen ersetzen.
    • Logistische Schwächen könnten Russlands Armee Pläne jedoch erschweren.

    Der russische Generalstab soll laut dem nationalistischen Blogger Maxim Kalaschnikow eine neue Grossoffensive in der Ukraine vorbereiten. Der Blogger verweist gar auf angebliche Quellen aus der Führungsriege der russischen Armee.

    Die «Bild»-Zeitung beruft sich derweil auf den Telegram-Kanal «Razvedchik». Im Chat soll es heissen, dass der Generalstab Präsident Wladimir Putin den Plan der Mega-Offensive vorgelegt hat.

    Russische Grossoffensive für zweite Sommerhälfte 2025 geplant

    Geplant ist eine Ausweitung der Kontrolle über ukrainisches Gebiet in der zweiten Sommerhälfte 2025.

    Ziel ist unter anderem, «eine Pufferzone» in den Regionen Sumy, Charkiw und Dnipropetrowsk zu schaffen. So sollen die besetzten Gebiete im Osten und Süden gesichert werden.

    Auch ein Vorstoss auf Odessa wird laut Bloggern in Betracht gezogen. Der Angriff soll möglichst vor Beginn der Regenzeit stattfinden, da «die matschigen Strassen den Einsatz von Ausrüstung erschweren».

    30'000 Kim-Soldaten sollen Russland unterstützen

    Blogger Kalaschnikow berichtet, dass 30'000 nordkoreanische Soldaten russische Grenztruppen ablösen sollen. Diese Umstellung soll Offensiveinheiten freimachen.

    Glaubst du, der Russland-Krieg gegen die Ukraine wird noch lange weitergehen?

    Kim Jong Un hatte diese Entsendung kürzlich offiziell bestätigt. Sie ist Teil der im Juni 2024 vertieften Partnerschaft mit Russland.

    Kalaschnikow bleibt trotz allem skeptisch. Er schreibt: «Selbst wenn 30'000 Nordkoreaner unsere Grenzschützer ersetzen, wird eine grössere Offensive nicht funktionieren.»

    Drohnenangriff auf Ukraine
    Gemäss Blogger Maxim Kalaschnikow bleibt die fehlende Luftüberlegenheit Russlands ein Kernproblem. (Symbolbild) - keystone

    Ein Kernproblem bleibt die fehlende Luftüberlegenheit. Kalaschnikow warnt: «Unsere zahlenmässige Überlegenheit löst das Problem nicht.»

    Auch die Isolation ukrainischer Kampfgebiete sei nicht möglich. Dafür fehle es Russland an Präzision und Luftunterstützung.

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    Kommentare

    User #4364 (nicht angemeldet)

    Im moment ist kein ende des Krieges in sicht. Reden wir in 10 jahren nochmals darüber

    User #2284 (nicht angemeldet)

    Der Laferi Lawrow und der Dicke treffen sich. Es lässt tiefblicken, dass Russland überhaupt auf einen solchen "Verbündeten" wie Kim Jong Un zurückgreifen muss... Muss reine Verzweiflung sein!

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