Russland kündigt Reaktion auf mehr US-Truppenpräsenz in Europa an

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    Joe Biden will die Präsenz der US-Truppen angesichts der Ukraine-Kriegs in Europa verstärken. Darauf reagiert Russland mit viel Unmut – und droht.

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    US-Truppen wurden angesichts der Spannungen zwischen Russland und der Ukraine stationiert (Archiv). Foto: Beata Zawrzel/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Joe Biden will die US-Truppen in Europa weiter ausbauen.
    • Russland gefällt Bidens Vorhaben nicht, weshalb es mit «Ausgleichsmassnahmen» droht.
    • Trotz des russischen Angriffs stellt der Kreml erneut die USA und Nato als Bedrohung dar.

    Russland hat angesichts der angekündigten US-amerikanischen Truppenverstärkung in Europa mit «Ausgleichsmassnahmen» gedroht. Moskau habe Washington im vergangenen Jahr Gespräche über gegenseitige Sicherheitsgarantien angeboten, um ein Eskalationsszenario zu vermeiden. Dies sagte Vize-Aussenminister Sergej Rjabkow am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge.

    Wladimir Putin
    Putin zufolge steigt in Russland das Interesse an der chinesischen Sprache. (Archivbild) - keystone

    Diese Chance hätten die USA verpasst, meinte er. «Jetzt führt das, was gerade passiert, ganz sicher zu Ausgleichsmassnahmen von unserer Seite.» Rjabkow fügte hinzu: «Ich denke, dass diejenigen, die solche Lösungen vorschlagen, sich der Illusion hingeben, dass sie Russland einschüchtern, irgendwie eindämmen können.» Das werde ihnen nicht gelingen.

    Laut Russland gefährden Nato und USA Europa

    Der Kreml stellt immer wieder die Nato und die USA als Hauptgefährder für Europas Sicherheit dar. Und dies ungeachtet der Tatsache, dass Russland vor mehr als vier Monaten das Nachbarland Ukraine angegriffen hat. Moskau hat vor diesem Hintergrund bereits mehrfach betont, seine westlichen Grenzen stärken zu wollen.

    Die USA wollen ihre Truppenpräsenz in Europa infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter ausbauen. Dies hatte US-Präsident Joe Biden früher am Mittwoch bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärt. Ein Schwerpunkt der US-Truppenverstärkungen ist nach Bidens Angaben die Ostflanke der Nato – etwa Polen.

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