Mit solch einem Schritt haben sogar die Analysten nicht gerechnet. Damit haben sogar die Experten nicht gerechnet. Der Leitzins werde auf 7,50 Prozent angehoben..
Der russische Rubel profitierte von der Entscheidung. Er legte zu Euro und US-Dollar deutlich zu. Foto: Jens Büttner/dpa
Der russische Rubel profitierte von der Entscheidung. Er legte zu Euro und US-Dollar deutlich zu. Foto: Jens Büttner/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die russische Notenbank hat mit einer unerwartet starken Zinserhöhung auf die hohe Inflation im Land reagiert.

Der Leitzins werde auf 7,50 Prozent angehoben von zuvor 6,75 Prozent, wie die Zentralbank in Moskau mitteilte.

Analysten hatten eine Zinserhöhung erwartet, waren aber im Schnitt nur von einem kleinen Zinsschritt auf 7,0 Prozent ausgegangen.

Ausserdem hat die Notenbank die Märkte auf weitere Massnahmen vorbereitet. Demnach sei auf der kommenden Zinssitzung eine erneute Zinserhöhung möglich, hiess es.

Die Zentralbank hat bereits die sechste Zinserhöhung in Folge vollzogen. Vor einem Jahr hatte der Leitzins in Russland bei 4,25 Prozent gelegen.

In Russland zeigte sich zuletzt wie in vielen anderen Ländern auch ein starker Anstieg der Inflation. Unter anderem sorgten weltweite Materialengpässe für Preisdruck. Im September war die russische Inflationsrate deutlich nach oben gesprungen, von 6,7 Prozent im Vormonat auf 7,4 Prozent.

Der russische Rubel profitierte von der Entscheidung. Er legte zu Euro und US-Dollar deutlich zu.

Mehr zum Thema:

EZB Inflation Dollar Euro