Nach dem schweren Gondel-Unglück in Italien wurden drei Männer festgenommen. Nun hat ein italienischer Richter die Freilassung angeordnet.
Ein Richter hat drei Personen, die nach dem Seilbahnunglück nahe Stresa am Lago Maggiore festgenommen worden waren, wieder auf freien Fuss gesetzt. (Archivbild)
Ein Richter hat drei Personen, die nach dem Seilbahnunglück nahe Stresa am Lago Maggiore festgenommen worden waren, wieder auf freien Fuss gesetzt. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA/ALESSANDRO DI MARCO

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Seilbahn-Drama in Italien sterben 14 Menschen.
  • Drei Personen wurden in der Folge der Untersuchung verhaftet.
  • Nun hat ein Richter deren Freilassung angeordnet.

Ein italienischer Richter hat drei inhaftierte Männer wieder auf freien Fuss gesetzt. Sie wurden nach dem schweren Gondel-Unglück am Lago Maggiore in Norditalien verhaftet. Die Entscheidung zur Freilassung fiel am späten Samstagabend.

Das erklärte die Oberstaatsanwältin der Stadt Verbania, Olimpia Bossi, gegenüber dem Fernsehsender RAI.

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Einsatzkräfte des Bergrettungsdienstes arbeiten nach dem Absturz einer Gondel der Gondelbahn an der Unfallstelle an einem Berg westlich des Lago Maggiore in Italien. - Keystone

Wie die Tageszeitung «La Stampa» vermeldete, habe der Richter keine Gründe gesehen, die Männer weiterhin in Haft zu lassen. Dies, da sie nicht fliehen könnten und keine Gefahr auf Manipulation von Beweisen bestünde. Einer der Männer sei allerdings unter Hausarrest gestellt worden.

Verdacht auf fahrlässige Tötung

Am vergangenen Sonntag war eine Seilbahn-Gondel zwischen Stresa am Lago Maggiore und dem Berg Mottarone zu Boden gestürzt. Bei dem Vorfall kamen 14 Menschen ums Leben. Daraufhin wurden laut Polizei der Besitzer der Seilbahn sowie zwei Mitarbeiter festgenommen.

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Nach dem schrecklichen Seilbahnunglück mit 14 Toten in Italien beginnt die Suche nach den Ursachen. - dpa

Die drei Männer hätten ein Sicherheitsbremssystem abgeschaltet, das immer wieder angesprungen sei und den Seilbahn-Betrieb aufgehalten habe. Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet.

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