Reinhold Messner: «Heutige Alpinisten tun mir leid»

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    Reinhold Messner war einer der grössten Extrembergsteiger. Allerdings hatte er es in seiner Zeit einfacher als die Generation heute. Das Problem sieht er in der zu grossen Aufmerksamkeit.

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    Reinhold Messner will gegen den Guinness-Verlag vorgehen. Foto: Roland Weihrauch/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zu viel Beliebigkeit, zu wenig Aufmerksamkeit - heutige Bergsteiger haben es aus Sicht von Reinhold Messner nicht leicht.

    «Ich hatte ganz grosses Glück. Wenn ich heute das machen würde, was ich vor 40 Jahren gemacht habe, hätte ich kaum Aufmerksamkeit», sagte der 76-jährige Extrembergsteiger der «Augsburger Allgemeine». «Mir tun die heutigen Alpinisten leid, die mit dieser Situation zurechtkommen müssen.»

    Er selbst muss derzeit allerdings auch mit einer ungewohnten Situation zurechtkommen: Die Corona-Pandemie habe ihn mit einem Leben konfrontiert, das er so bisher nicht kannte. «Noch kurz vor der Pandemie war ich in Bhutan, in Nepal, in Äthiopien. Ich kam nach Hause und hielt vier Vorträge. Das war’s.» Seither lebe er das Leben eines Pensionisten. «Es ist völlig ungewohnt für mich, obwohl ich Pensionär bin.»

    Messner ist der erste Mensch, der alle 14 Achttausender bestiegen hat. Der Südtiroler war auch der Erste, der den Mount Everest im Alleingang und ohne zusätzlichen Sauerstoff erklomm.

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