Protest gegen Rüstungskonzern Rheinmetall

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    Deutschland,

    Am Rande der Hauptversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin gab es einen Protest gegen Rüstungsexporte in Krisenregionen.

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    Die Rheinmetall Group bei einer Hauptversammlung. (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Während der Hauptversammlung von Rheinmetall kam es zu einem Protest.
    • Etwa 30 Personen befanden sich im Saal der Aktionärversammlung.
    • Unter anderem wird dem Unternehmen vorgeworfen, Waffen an Krisenregionen zu schicken.

    «Rheinmetall-Bomben töten im Jemen», hiess es auf einem Transparent, das die Organisation Greenpeace am Tagungshotel beim Protest entrollte.

    Protest
    Greenpeace beteiligte sich am Protest gegen Rheinmetall. - Keystone

    Protest im Saal der Hauptversammlung

    Etwa 30 Frauen und Männer protestierten nach Polizeiangaben auch im Saal der Aktionärsversammlung, bis Beamte sie hinausbrachten. Mehrere Organisationen warfen dem Rüstungskonzern vor: Eine italienische Konzerntochter liefere Waffen auf die arabische Halbinsel.

    Beim Protest wurde gefordert: «Rheinmetall entwaffnen».

    Protest
    Demonstranten stehen bei einem Protest der Initiative «Aktion Aufschrei · Stoppt den Waffenhandel!» gegen Rüstungsexporte in Kriegsgebiete vor der Rheinmetall Hauptversammlung. - dpa

    Für rein deutsche Produkte gilt ein Exportstopp für Saudi-Arabien, das seit Jahren Krieg im Jemen führt. Kritiker sehen Auslandstöchter als «Schlupflöcher», die zu schliessen seien. Das Wirtschaftsministerium hatte dies im Januar abgelehnt.

    Rheinmetall kritisiert Störung an Hauptversammlung

    Das Unternehmen kritisierte in einer Stellungnahme, die Hauptversammlung sei gestört worden. «Wir respektieren die Meinung Andersdenkender, bitten aber um Fairness in der Auseinandersetzung und verwahren uns gegen falsche Behauptungen.» Welche Äusserungen gemeint sind, liess das Unternehmen offen.

    Die Düsseldorfer Rheinmetall AG stellt neben Autoteilen Panzer, Munition und Flugabwehrsysteme her. Die weltweit steigende Nachfrage nach Militärgütern liessen den Umsatz der Rüstungssparte 2018 um 6,1 Prozent auf 3,22 Milliarden Euro steigen.

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