Preisschub bei Einfuhren beschleunigt sich

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    Deutschland,

    Um rund 12 Prozent sind die Einfuhrpreise im Jahrsvergleich gestiegen. Zuletzt gab es solch eine höhere Vorjahresveränderung im Oktober 1981 im Rahmen der zweiten Ölpreiskrise.

    Containerschiffe werden im Hamburger Hafen entladen. Foto: Axel Heimken/dpa
    Containerschiffe werden im Hamburger Hafen entladen. Foto: Axel Heimken/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach Deutschland importierte Güter haben sich im Mai deutlich verteuert.

    Im Jahresvergleich seien die Einfuhrpreise um 11,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

    Im April waren die Importpreise im Jahresvergleich bereits stark um 10,3 Prozent gestiegen, nach einem kräftigen Plus von 6,9 Prozent im März. Eine höhere Vorjahresveränderung als im mai hat es laut dem Bundesamt zuletzt im Oktober 1981 im Rahmen der zweiten Ölpreiskrise gegeben.

    Einen erneuten Preisanstieg gab es auch im Monatsvergleich. In dieser Betrachtung verteuerten sich importierte Waren im Mai um 1,7 Prozent. Den starken Preisanstieg im Jahresvergleich führte das Bundesamt vor allem auf Entwicklung der Energiepreise zurück: «Energieeinfuhren waren im Mai 2021 fast doppelt so teuer wie im Mai 2020.»

    Dieser Anstieg begründe sich durch das ausserordentlich niedrige Preisniveau vor einem Jahr. So war die Nachfrage nach Erdöl damals wegen der Corona-Krise sehr schwach gewesen. Den grössten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte demnach Erdöl mit einem Plus von 135 Prozent.

    Ohne Energie hingegen waren die Importpreise dem Bundesamt zufolge im Mai diesen Jahres 6,0 Prozent höher als im Mai 2020 und 1,0 Prozent höher als im Vormonat.

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