Portugal verlängert Einreisebeschränkungen bis Mitte April

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    Portugal verlängert die Einreisebeschränkungen für Touristen bis zum 15. April. Der touristische Schienenverkehr wird ausgesetzt.

    Frau mit Maske in Lissabon
    Frau mit Maske in Lissabon - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Portugal hat die Einreisebeschränkungen für Touristen bis Mitte April verlängert.
    • Bis zum 15. April gibt es Grenzkontrollen zu Lande sowie auf Flüssen.
    • Der touristische Schienenverkehr zwischen Spanien und Portugal wird ausgesetzt.

    Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Portugal die Einreisebeschränkungen für Touristen bis Mitte April verlängert. In Absprache mit dem Nachbarland Spanien gebe es bis zum 15. April Grenzkontrollen zu Lande sowie auf Flüssen, teilte das Innenministerium in Lissabon am Sonntag mit. Ausserdem bleibe der touristische Schienenverkehr zwischen beiden Ländern ausgesetzt. Diese Massnahme gelte nicht für den Güterverkehr sowie für Berufspendler und Mitarbeiter der Notdienste.

    Menschen, die aus einem Land mit einem Inzidenzwert von mehr als 500 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner wie etwa Frankreich auf dem Landweg nach Portugal einreisen, müssen 14 Tage in Quarantäne. Das Innenministerium stellte überdies klar, dass es für Menschen mit portugiesischer Staatsbürgerschaft und mit einer Aufenthaltsgenehmigung für Portugal keine Einreisebeschränkungen gebe. Ausländer könnten ausserdem problemlos ausreisen.

    Portugal mit schrittweisen Lockerungen ab Mitte März

    Nach einem zweimonatigen allgemeinen Shutdown hatte Portugal Mitte März mit schrittweisen Lockerungen begonnen. Am Ostermontag sollen Museen und Aussenbereiche von Cafés wieder öffnen dürfen. Ausserdem wird in weiterführenden Schulen der Unterricht wieder aufgenommen.

    Nach fast 16.500 Corona-Neuinfektionen täglich Ende Januar hat sich die Lage in dem kleinen EU-Land deutlich verbessert. Am Ostersonntag registrierten die Behörden des Zehn-Millionen-Einwohner-Landes lediglich 193 Neuinfektionen binnen 24 Stunden sowie vier Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

    Die Behörden bleiben aber weiter vorsichtig. So dürfen Flugzeuge aus Brasilien und Grossbritannien wegen der dort grassierenden Virusvarianten derzeit nicht in Portugal landen.

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