Polizei ermittelt nach tödlichem Brand in Apolda

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    In Apolda in Thüringen kam es zu einem Brand mit zwei Toten und 22 Verletzten. Brandstiftung wird von der Polizei nicht vollständig ausgeschlossen.

    Beim Brand des Mehrfamilienhauses im thüringischen Apolda sind am frühen Sonntagmorgen zwei Personen getötet  worden.
    Beim Brand des Mehrfamilienhauses im thüringischen Apolda sind am frühen Sonntagmorgen zwei Personen getötet worden. - Johannes Krey/dpa-Zentralbild/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei einem Brand in Apolda kam es zu 2 Todesopfern und 22 Verletzten.
    • Brandstiftung wird von der Polizei nicht ausgeschlossen.

    Bei einem Hausbrand im thüringischen Apolda gab es zwei Todesopfer und 22 Verletzte. Die Polizei schliesst Brandstiftung nicht völlig aus.

    Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses mit zwei Toten und fast zwei Dutzend Verletzten in Apolda ermittelt die Polizei wegen möglicher Brandstiftung.

    Es gebe Hinweise darauf, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte, sagte ein Sprecher der Landespolizeiinspektion Jena am Montag auf Anfrage. Aber auch andere Ursachen wie etwa ein technischer Defekt seien nicht ausgeschlossen.

    Bei dem Brand am frühen Sonntagmorgen waren zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 53-Jähriger verletzte sich tödlich beim Versuch, sich mit einem Sprung aus dem Fenster zu retten. Das zweite Todesopfer konnte bis zum Montagmorgen noch nicht geborgen und identifiziert werden.

    Die Polizei korrigierte die Zahl der Verletzten derweil weiter nach oben. Unter den 22 Verletzten waren demnach zwei Feuerwehrleute. Die meisten hätten Rauchgasvergiftungen erlitten. Nach Angaben vom Sonntag rettete die Feuerwehr 30 Menschen. In dem Haus hätten sich mehr Menschen aufgehalten als dort gemeldet waren, sagte der Polizeisprecher.

    Das Haus konnte bislang noch nicht betreten werden. Es ist unbewohnbar. Im Laufe des Montags solle versucht werden, die Ruine mit einer Drohne zu überfliegen, hiess es von der Polizei. Die Stadtverwaltung bat Spendenwillige, die den Brandopfern helfen wollen, sich zu melden. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund zwei Millionen Euro.

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