Plädoyers in Heidelberger Prozess um Paketbomben gegen Lebensmittelfirmen erwartet

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    Deutschland,

    Vor dem Landgericht im baden-württembergischen Heidelberg werden am Mittwoch (08.30 Uhr) die Plädoyers im sogenannten Paketbomberprozess erwartet.

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    Justitia - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann vorgeworfen, im Februar dieses Jahres drei selbstgebaute Sprengsätze verschickt zu haben, von denen einer beim Heidelberger Getränkehersteller Wild und ein zweiter im Postzentrum von Lidl in Heilbronn explodierten..

    Der Angeklagte, ein 66-Jähriger Rentner aus dem Raum Ulm, wurde im Verlauf des Prozesses entlastet. Da gegen ihn kein dringender Tatverdacht mehr bestand, wurde er zudem vorläufig auf freien Fuss gesetzt. Ein Anthropologe hatte die Bilder einer Überwachungskamera, die den vermummten Täter aufgenommen hatte, begutachtet und festgestellt dass der Mann darauf mit grosser Sicherheit nicht der Angeklagte ist.

    Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann vorgeworfen, im Februar dieses Jahres drei selbstgebaute Sprengsätze verschickt zu haben, von denen einer beim Heidelberger Getränkehersteller Wild und ein zweiter im Postzentrum von Lidl in Heilbronn explodierten. Vier Menschen wurden verletzt. Eine dritte Paketbombe an den Kindernahrungshersteller Hipp im bayerischen Oberpfaffenhofen konnte im Paketzentrum am Münchner Flughafen abgefangen werden. Der Angeklagte beteuerte stets seine Unschuld.

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