In Frankreich soll ab Ende Januar für das Pflegepersonal und die Feuerwehr eine Pflicht zur Drittimpfung gegen das Coronavirus bestehen.
Ein Impfzentrum in Frankreich
Ein Impfzentrum in Frankreich - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Frankreich will den Booster obligatorisch machen.
  • Dies zumindest für das Pflegepersonal sowie für die Feuerwehrleute.

Die neue Regel für das Gesundheitspersonal sowie die Feuerwehr soll ab Ende Januar gelten. Dies kündigte Gesundheitsminister Olivier Véran am Samstag im Rundfunksender France Inter an.

Diese Massnahme sei angesichts der zunehmenden Ausbreitung der Omikron-Variante notwendig. «Wir haben schon jetzt mehrere Krankenhaus-Hotspots der Omikron-Variante, vor allem im Grossraum Paris.»

Pflicht soll ab Ende Januar gelten

Die Pflicht zu sogenannten Booster-Impfung soll ab 30. Januar gelten. «Wir wollen nicht, dass wie beispielsweise in Schottland, 25 bis 30 Prozent des Pflegepersonals nicht arbeiten können, weil sie alle Kontaktpersonen waren und deshalb in Quarantäne müssen», sagte Véran.

In Frankreich besteht schon jetzt eine Impfpflicht für etwa 2,7 Millionen Mitarbeiter von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Pflege- und Rettungsdiensten sowie der Feuerwehr, sie alle müssen zweimal geimpft sein. Wer sich nicht daran hält, wird vom Dienst suspendiert und bekommt kein Gehalt mehr. Nun soll laut Véran ab 30. Januar auch eine dritte Impfung verpflichtend sein.

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