Tod

Pathologiebericht bestätigt Tod von Pinguin durch Tier

DPA
DPA

Deutschland,

Lange Zeit war nicht klar, wer oder was den Pinguin im Zoo in Rostock umgebracht hat. Der Pathologiebericht zeigt, dass es sich um ein Raubtier handeln muss.

Die Humboldtpinguine im Rostocker Zoo werden vorsorglich im benachbarten Pelikan-Haus untergebracht.
Die Humboldtpinguine im Rostocker Zoo werden vorsorglich im benachbarten Pelikan-Haus untergebracht. - Bernd Wüstneck/dpa

Lange wurde spekuliert, wer oder was den Humboldtpinguin im Rostocker Zoo getötet hat. Fest steht schon länger: es war kein Mensch. Welches Tier es tatsächlich war, wird wohl jedoch ein Rätsel bleiben.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Pinguins im Rostocker Zoo steht nun endgültig fest, dass ein Raubtier den Vogel gerissen hat. Dem schriftlichen Pathologiebericht des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) zufolge passen die Bissspuren zu einem Tier, wie eine Sprecherin des Zoos n Rostock sagte.

Welches Tier konkret den Pinguin angegriffen hatte, wurde jedoch nicht genau bestimmt. Und eine endgültige Aussage dazu wird wohl auch offen bleiben: «Hierzu sind keine weiteren Analysen geplant», sagte die Zoosprecherin weiter. Nach dpa-Informationen gilt es als wahrscheinlich, dass ein Fuchs den Pinguin getötet hat.

Tierpfleger alarmierten Polizei

Das LALLF hatte das fünf Jahre alte Tier nach eigenen Angaben noch am Dienstag untersucht. An dem Morgen hatte ein Tierpfleger den gewaltsam getöteten Humboldtpinguin im Gehege entdeckt. Da Anzeichen eines Kampfes mit einem Raubtier gefehlt hätten, am Hals ein auffällig glatter Schnitt entdeckt worden sei und um nicht etwaige Spuren zu verwischen, habe man die Polizei verständigt, sagte die Zoo-Sprecherin bereits am Mittwoch. So seien auch im Nachhinein entdeckte Bissspuren zunächst im Gefieder versteckt gewesen.

Die Polizei hatte zunächst unter anderem wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und des Verstosses gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Pinguine wurden vorsorglich von der Anlage genommen und haben nun weiterhin im benachbarten Pelikan-Haus Unterschlupf gefunden. Dort sollen sie so lange bleiben, bis die Pinguin-Anlage gesichert ist.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Grausiger Verdacht

MEHR IN NEWS

Schaffhauser Polizei
1 Interaktionen
Schaffhausen
Geothermie
3 Interaktionen
Energie-Hoffnung
gabbar
6 Interaktionen
Für kranken Ehemann
china bayer
Pharmawachstum

MEHR TOD

König Charles III.
22 Interaktionen
Fehlinformation
9 Interaktionen
Tel Aviv

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Selenskyj Merz ukraine
26 Interaktionen
Vorstoss
Oliver Pocher
37 Interaktionen
«Vollidiot!»
6 Interaktionen
Wiesbaden