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Parfümeriekette Douglas wächst kräftig

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Deutschland,

Die Weihnachtszeit gilt auch für Douglas als umsatzkräftigstes Quartal. Dazu steuerte auch das Online-Geschäft kräftig bei.

Das Logo des Parfümerie- und Handelskette «Douglas» ist in einem Kaufhaus zu sehen. Foto: Daniel Karmann/dpa
Das Logo des Parfümerie- und Handelskette «Douglas» ist in einem Kaufhaus zu sehen. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Festtagsstimmung bei Douglas: Deutschlands grösste Parfümeriekette hat im wichtigen Weihnachtsgeschäft deutlich zugelegt.

«Der Wettbewerb ist weiter sehr intensiv. Im wichtigen Weihnachtsquartal hat jeder um Marktanteile und Umsätze gekämpft. Aber trotzdem haben wir es geschafft, nicht nur im Umsatz stark zu wachsen, sondern auch bei der Profitabilität», sagte Douglas-Chefin Tina Müller am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Der Umsatz des Beauty-Konzerns wuchs zwischen Oktober und Dezember im Vorjahresvergleich um 6 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Der Nettogewinn erhöhte sich sogar um mehr als 20 Prozent auf 111 Millionen Euro. Das Weihnachtsquartal gilt im Parfümeriegeschäft als die mit Abstand wichtigste Zeit, in der mehr als ein Drittel des Jahresumsatzes und ein noch grösserer Teil des Gewinns gemacht werden.

Grösster Wachstumstreiber war bei Douglas erneut das Online-Geschäft, das um mehr als 23 Prozent auf 249 Millionen Euro wuchs. Organisch lag das Wachstum bei 21,9 Prozent. «Wir sind mit Abstand die Nummer eins im Online-Geschäft in Europa. In Deutschland sind wir online drei Mal so gross wie der nächste Wettbewerber. Und im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern ist unser E-Commerce-Bereich hochprofitabel», sagte Müller. Doch auch im stationären Geschäft konnte Douglas seine Umsätze um 2,5 Prozent steigern.

Beim Ergebnis profitierte der Parfümeriehändler von seiner Preisstrategie. «Im Kern geht es darum, bei den für den Kunden wichtigsten Artikeln ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben, aber im Schnitt über die 50.000 bis 60.000 Produkte in unserem Angebot eine gute Balance in der Preisgestaltung zu finden», sagte Müller. Profitiert habe Douglas auch von den Daten aus mehr als 44 Millionen Kundenkarten. Dies habe dem Unternehmen erlaubt, den Kunden zielgenau personalisierte Angebote zu machen, und habe zu «spürbar mehr Verkäufen geführt».

Zu Berichten, dass sich der Douglas-Mehrheitseigentümer CVC mit Verkaufsabsichten trägt, wollte sich die Managerin nicht äussern. «Es gibt keine Neuigkeiten dazu», sagte sie.

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