Migranten überqueren das Mittelmeer, um in die EU in der Hoffnung auf ein besseres Leben zu gelangen. Viele geraten jedoch in Seenot. Hilfe kommt unter anderem von deutschen Hilfsorganisationen.
Ein Rettungsboot bringt Anfang November gerettete Menschen zum Seenotrettungsschiff «Sea-Eye 4». Foto: Nici Wegener/Sea Eye Org./dpa
Ein Rettungsboot bringt Anfang November gerettete Menschen zum Seenotrettungsschiff «Sea-Eye 4». Foto: Nici Wegener/Sea Eye Org./dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die privaten Hilfsorganisationen Sea-Eye und Mission Lifeline haben im zentralen Mittelmeer insgesamt fast 200 Bootsmigranten aus Seenot gerettet.

Bei ihrem Einsatz habe die Crew der «Rise Above» südlich der italienischen Insel Lampedusa mehr als 65 Menschen an Bord genommen, teilte die sächsische Organisation Mission Lifeline mit. Das Team der «Sea-Eye 4» rettete andernorts in zwei Einsätzen insgesamt etwas mehr als 125 Migranten vor dem Ertrinken, wie die Regensburger Seenotretter am Donnerstagabend mitteilten.

Die Migranten überqueren das Mittelmeer, um in die EU in der Hoffnung auf ein besseres Leben zu gelangen. . Oft ist ihr erstes Ziel Italien. Dort kamen 2021 Stand Donnerstag fast 63.250 Migranten in Booten an. Im selben Vorjahreszeitraum waren es rund 33.300. Auf der besonders im rauen Winterwetter gefährlichen Überfahrt verlieren immer wieder Menschen ihr Leben.

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