Oktoberfest startet mit Karussell-Panne und Verletzten
Das Oktoberfest ist eröffnet. Zum Auftakt sorgen eine Karussell-Panne, ein Armbruch und Kreislaufprobleme für Aufsehen.

In München ist am Samstag das 191. Oktoberfest eröffnet worden. Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) zapfte das erste Fass mit zwei Schlägen an, wie die «Tagesschau» berichtet.
Bis zum 4. Oktober werden gut sechs Millionen Besucher erwartet. Polizei und Rettungskräfte bezeichneten den Auftakt trotz dichten Gedränges als insgesamt ruhig, schreibt die «ZDFheute».
Für Aufsehen sorgte am Samstag eine Panne beim Fahrgeschäft «Predator». Mehrere Gäste blieben während der Fahrt für einige Minuten kopfüber in der Luft hängen.
Fahrgäste aus Karussell gerettet
Nach Angaben des Betreibers standen die Fahrgäste etwa 120 Sekunden über Kopf. Die vollständige Evakuierung dauerte insgesamt rund fünf Minuten.
Auslöser war laut Betreiber ein defekter Sensor. Dieser wurde ausgetauscht und das Fahrgeschäft anschliessend vom TÜV erneut geprüft.
Die Kontrolle ergab laut der «ZDFheute» keine Beanstandungen. Noch am selben Abend wurde das «Predator» wieder freigegeben.
Oktoberfest: Schwindel, Armbruch und 600 Behandlungen
Vor allem Jugendliche klagten nach der Fahrt über leichten Schwindel. Die Wiesn-Sanitäter der Aicher Ambulanz behandelten zudem zahlreiche weitere Patienten.
Ein 25-jähriger Wiesn-Gast aus Berlin verletzte sich beim Armdrücken schwer. Dabei brach er sich den Arm, so die «ZDFheute» weiter.
Insgesamt versorgte der Sanitätsdienst am ersten Wiesn-Tag rund 600 Patientinnen und Patienten. Zu den häufigsten Gründen gehörten Alkoholvergiftungen, chirurgische Verletzungen und Kreislaufprobleme.
Oktoberfest: Kreislaufprobleme setzen Dominik Krause ausser Gefecht
Am Sonntag sagte Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause seinen Auftritt beim «Gay Sunday» ab. Zuvor hatte er wegen Kreislaufproblemen das Festzelt Bräurosl verlassen.
Nach Angaben seines Sprechers ging Krause nach Hause. Am Montag wolle er wieder fit sein, berichtet die «ZDFheute».

Mehrere Festzelte mussten bereits am ersten Nachmittag wegen Überfüllung schliessen. Besucher hatten teilweise schon in der Nacht vor den Eingängen gewartet.
München verstärkt Sicherheitsvorkehrungen
Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres wurde ein neues Koordinierungs- und Beobachtungszentrum eingerichtet. KI-gestützte Kameras sollen grosse Menschenansammlungen frühzeitig erkennen, schreibt die «Tagesschau».
Zusätzlich gelten rund um das Gelände ein Messer- und Flugverbot. Etwa 600 Polizeibeamte sind im Einsatz, unterstützt von weiteren Sicherheitskräften.
Auch die Roten Funken aus Köln sorgen für einen besonderen Auftritt. 80 Mitglieder des Traditionskorps marschierten erstmals in eigener Uniform beim Trachten- und Schützenzug mit, so der «WDR».
















