Keine Kunstobjekte real zum Anfassen, sondern nur auf dem Smartphone oder Tablet sichtbar: Das NRW-Forum Düsseldorf in der nordwestdeutschen Grossstadt richtet von diesem Sonntag an «die weltweit erste AR-Biennale» mit 19 internationalen Künstlern aus.
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Eine Person nutzt ihr Mobiltelefon. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • AR steht für Augmented Reality - digitale Realitätserweiterung - und gehört laut Veranstalter zu den «spannendsten aktuellen Darstellungsformen für zeitgenössische Kunst.» In Ehrenhof und Hofgarten nahe dem NRW-Forum startet das Projekt, weitere Arbeiten sollen in Köln und Essen zu sehen sein.

Wer das «weltweit einzigartige» Projekt mit dem digitalen Skulpturenpark erkunden möchte, braucht ein Smartphone oder Tablet - und eine spezielle App. Mit dieser App «AR Biennale» werden digitale Kunstwerke in die reale Umwelt eingefügt und auf dem Endgerät sichtbar - und nur dort. Ohne das Endgerät sieht der Besucher: nichts.

«Die erweiterte Realität ist hybrid, neuartig und sehr künstlerisch. Physikalische Grenzen werden aufgehoben und man sieht Dinge, die real nicht existieren könnten», schilderte Alain Bieber, Künstlerischer Leiter des NRW-Forums und Kurator der ersten Ausgabe. Viele Künstlerinnen und Künstler entwickelten derzeit solche innovativen AR-Werke. Im Rahmen einer Biennale werde ihnen erstmals eine Plattform geboten. Zu sehen sind etwa überdimensionierte Skulpturen oder eine virtuelle Figur, die in die Sammlung des Kunstpalasts eindringt, um dort Werke zu stehlen.

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