Nostradamus hat Corona-Pandemie nicht vorhergesagt

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    Deutschland,

    Dass das Coronavirus unser alltägliches Leben so plötzlich verändert, erschreckt viele.

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    Eine vom Centers for Disease Control and Prevention (CDC) erstellte Illustration des neuartigen Coronavirus. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • BEHAUPTUNG: Nostradamus habe schon im Jahr 1551 prophezeit: «Es wird ein Zwillingsjahr 2020 geben, aus dem eine Königin (Korona) aus dem Osten (China) kommen wird und die in der Dunkelheit der Nacht eine Pest auf einem Land verbreiten wird mit 7 Hügeln (Italien) und wird das Zwielicht der Menschen in Staub verwandeln, um die Welt zu zerstören und zu zerstören.

    Über soziale Netzwerke wird verbreitet, der französische Arzt und Apotheker Nostradamus (1503-1566) habe die Pandemie schon vor Jahrhunderten vorhergesagt.

    BEHAUPTUNG: Nostradamus habe schon im Jahr 1551 prophezeit: «Es wird ein Zwillingsjahr 2020 geben, aus dem eine Königin (Korona) aus dem Osten (China) kommen wird und die in der Dunkelheit der Nacht eine Pest auf einem Land verbreiten wird mit 7 Hügeln (Italien) und wird das Zwielicht der Menschen in Staub verwandeln, um die Welt zu zerstören und zu zerstören. Es wird das Ende der Weltwirtschaft sein, wie Sie es kennen.»

    BEWERTUNG: Eine solche Vorhersage von Nostradamus ist nicht überliefert.

    FAKTEN: Der Franzose Michel de Nostredame, Nostradamus genannt, ist für seine prophetischen Gedichte bekannt. Laut einem Brief an seinen Sohn sollen die Prophezeiungen bis ins Jahr 3797 reichen. Bis auf wenige Ausnahmen ist in den Versen aber nie ein Datum genannt, an dem die Ereignisse stattfinden sollen. In seinen gesammelten Werken gibt es keinen einzigen Text, der sich auf das Jahr 2020 bezieht.

    In der englischen Übersetzung der Texte sind die Wörter «Korona» oder «Corona», «Wirtschaft» (englisch: «economy») oder «Zwillingsjahr» («twin year») gar nicht, «Hügel» und «Plage» nur in einem anderen Zusammenhang zu finden. Darüber hinaus verfasste Nostradamus seine Gedichte immer als Vierzeiler in Altfranzösisch. Auch in einer Übersetzung wäre der Vers nicht so lang wie der in den sozialen Medien geteilte Text.

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