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    Niederösterreich: FPÖ kann bei Landtagswahl zulegen

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    Österreich,

    Die Landtagswahlen in Niederösterreich waren für die FPÖ ein voller Erfolg. Über ein Viertel der Stimme kann die Partei einheimsen.

    Niederösterreich
    FPÖ-Innenminister Herbert Kickl - APA/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei den Wahlen in Niederösterreich geht mehr als ein Viertel der Stimmen an die FPÖ.
    • Die rechte Partei verzeichnet damit ein Rekordergebnis.
    • Die Kanzlerpartei ÖVP kämpft mit einem Stimmverlust von fast 10 Prozent.

    Mehr als ein Viertel der Stimmen – das ist Rekord bei der Landtagswahl in Niederösterreich. Die FPÖ geht damit als klarer Sieger aus diesen Wahlen hervor.

    25, 4 Prozent der Stimmen soll die rechte Partei erreicht haben, wie eine erste Hochrechnung des Senders ORF zeigt. Die Wahl im grössten Bundesland Östereichs gilt auch als bundespolitischer Stimmungstest. Damit wird die FPÖ die zweitstärkste politische Kraft – sie verzeichnet einen Zugewinn von mehr als 10 Prozentpunkten. Vor ihr liegt noch die ÖVP von Ministerpräsidentin Johanna Mikl-Leitner, welche einen grossen Verlust einbüsst.

    FPÖ stellt alle in den Schatten

    Die Kanzlerpartei ÖVP büsste fast 10 Prozentpunkte ein und erhielt laut der Hochrechnung 39,7 Prozent der Stimmen.

    Mikl-Leitner muss künftig ohne absolute Mehrheit im Landesparlament regieren. Die sozialdemokratische SPÖ fiel demnach mit 20,7 Prozent hinter die FPÖ zurück. Die Ergebnisse für die Grünen lagen bei 7,3 Prozent, für die liberalen Neos bei 6,2 Prozent.

    Landtagswahlen Niederösterreich
    Ein Wählerin trifft zur Stimmabgabe für die Landtagswahl in Niederösterreich an einem Wahllokal ein. Foto: Robert Jaeger/APA/dpa - sda - Keystone/APA/Robert Jaeger

    Die 1,3 Millionen Wahlberechtigten trafen ihre Entscheidung laut Umfragen nach bundespolitischen und globalen Themen. Beispiele dafür sind Inflation, Umwelt und Klima, sowie Asyl und Migration. Die ÖVP von Bundeskanzler Karl Nehammer hatte vor und während des Wahlkampfes mit mangelndem Wählervertrauen zu kämpfen. Grund dafür sind Korruptionsermittlungen im Zuge des Ibiza-Skandals.

    Es ist die erste von drei Landtagswahlen in Österreich in diesem Jahr. Die nächste bundesweite Parlamentswahl ist für 2024 geplant.

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