In einer Reportage wird Nicolas Hulot der Vergewaltigung beschuldigt. Einen Tag vor der Ausstrahlung verkündet er den Rückzug aus dem öffentlichen Leben.
Nicolas Hulot
Nicolas Hulot weist Vorwürfe wegen sexueller Belästigung zurück. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der ehemalige Grünen-Politiker Nicolas Hulot liegen Missbrauchsvorwürfe vor.
  • Der Franzose bestreitet jedoch jegliche Schuld.
  • Er hat angekündigt sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen.

Gegen den Franzosen Nicolas Hulot (66) liegen Vorwürfe wegen sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung vor. Der Umweltaktivist, Fernsehmoderator und ehemalige Minister bestreitet die Vorwürfe. Nun will er sich endgültig aus dem öffentlichen Leben zurückziehen.

Dies hat er am Tag vor dem Erscheinen einer Reportage, die diesen Beschuldigungen nachgeht, angekündigt. Er wolle seine Freunde, Familie und seine Umwelt-Stiftung so schützen.

Gegenüber «BFM-TV» sagte er: «Ich tue es nicht, weil ich ein schlechtes Gewissen habe, ich verlasse das öffentliche Leben endgültig, weil ich angewidert bin.» Weiter meint er, «Einige werden das als Hinweis auf eine Schuld werten, es ist der Ausdruck meines Ekels.»

Mehrere Frauen bringen in der Reportage Anschuldigungen gegen Nicolas Hulot hervor. Er habe sie sexuell missbraucht. Einige Taten soll er im Jahr 1989 begangen haben. Er bestreitet alles und meint: «Ich habe diese Taten weder aus der Nähe noch aus der Ferne begangen, diese Behauptungen sind unwahr.»

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