Mercedes

    Neues Papamobil von Mercedes: Papst Franziskus fährt elektrisch

    Fabia Söllner
    Fabia Söllner

    Italien,

    Papst Franziskus erhält ein vollelektrisches Papamobil von Mercedes-Benz. Der Vatikan setzt damit ein Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

    Papst franziskus
    Papst Franziskus im Papamobil bei einer Messe in Juba. - AFP

    Kurz vor seinem 88. Geburtstag hat Papst Franziskus ein neues Papamobil in Empfang genommen. Es handelt sich um eine Sonderanfertigung von Mercedes-Benz, die erstmals komplett emissionsfrei fährt.

    Die deutsche Autoindustrie und der Vatikan pflegen eine lange Tradition. Seit fast 100 Jahren liefert Mercedes-Benz Fahrzeuge an den Kirchenstaat.

    Mit diesem Schritt wird Franziskus zu einem der ersten Staatsoberhäupter, die sich demonstrativ vom Verbrennungsmotor verabschieden. Der Vatikan plant sogar, bis 2030 seinen gesamten Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umzustellen.

    Neues Papamobil: Umweltschutz im Fokus

    Der Papst betont regelmässig die Bedeutung des Umweltschutzes und warnt vor den Folgen des Klimawandels. Mit dem neuen Elektro-Papamobil setzt er seine Worte in die Tat um. Neben Mercedes-Benz ist auch Volkswagen im Geschäft mit dem Vatikan.

    Unter Jubel und Applaus wurde Papst Franziskus in seinem berühmten Papamobil durch die Reihen der Besucher und Gläubigen gefahren.
    Unter Jubel und Applaus wurde Papst Franziskus in seinem berühmten Papamobil durch die Reihen der Besucher und Gläubigen gefahren. - Andrew Medichini/AP/dpa

    Der Konzern lieferte in diesem Jahr 40 CO2-neutrale Fahrzeuge an den Kirchenstaat. Das neue Papamobil basiert auf dem Elektro-Geländewagen G580 von Mercedes-Benz.

    Es wurde speziell für die Bedürfnisse des Papstes angepasst und kann auch über längere Strecken in Schrittgeschwindigkeit fahren.

    Komfort und Sichtbarkeit

    Der Papst sitzt auf der Ladefläche auf einem drehbaren, erhöhten Stuhl. So kann er sich in alle Richtungen zeigen und den Gläubigen zuwinken.

    Das Fahrzeug ist in päpstlichem Perlweiss lackiert und hat einen roten Boden. Für den 87-jährigen Franziskus, der aufgrund von Knie- und Hüftproblemen oft im Rollstuhl sitzt, wurde eine spezielle Einstiegshilfe eingebaut.

    carlo acutis
    Die Vatikanstadt in Rom. (Symbolbild) - keystone

    Über die Kosten des Fahrzeugs schweigen sich beide Seiten aus. Das Grundmodell des Elektro-Geländewagens kostet jedoch mindestens 140'000 Euro.

    Von Luxus zu Bescheidenheit

    Im Gegensatz zu seinen Vorgängern legt Franziskus keinen Wert auf Luxuslimousinen. Er wurde in der Vergangenheit sogar in einem 30 Jahre alten Renault 4 gesehen.

    Die früheren Papst-Autos waren deutlich grösser und luxuriöser. Der «Nürburg 460» von Papst Pius XI. aus dem Jahr 1930 verfügte sogar über einen gepolsterten Thronsessel mit Seidenbrokat-Bezug.

    Kommentare

    User #4435 (nicht angemeldet)

    Natürlich muss es von Mercedes sein, man ist ja schliesslich wer. Oder ist er nicht etwa Nachfolger Christi, der Bescheidenheit predigte?

    User #3121 (nicht angemeldet)

    Wird sicher sehr ökologisch immer geladen von einem Stromerzeuger bzw. Benzingenerator.

    Weiterlesen

    Mittels KI-Projekt
    Selenskyj Franziskus
    4 Interaktionen
    Gespräch
    papst franziskus
    Zwölftägige Reise
    Betreutes Wohnen
    Betreutes Wohnen

    MEHR IN NEWS

    Japan Taifun
    «Dujuan»
    FC Lugano Klartext Yakin
    1 Interaktionen
    «Klartext»
    Mamdani Trump
    1 Interaktionen
    NY-Besuch
    Huthi-Miliz
    2 Interaktionen
    New York

    MEHR MERCEDES

    Mercedes-Benz
    18 Interaktionen
    Sindelfingen
    Unfall
    27 Interaktionen
    Mumpf AG
    Mercedes Antonelli Wolff KI
    Mercedes-Boss
    Mercedes Benz VLE
    120 Interaktionen
    Luxus-Van

    MEHR AUS ITALIEN

    9 Interaktionen
    Bern/Meiringen BE
    Giorgia Meloni
    37 Interaktionen
    Rom
    Leiche
    8 Interaktionen
    Versuchter Livestream
    Italien Corona Ostern
    8 Interaktionen
    Rom