Neuer Fonds sichert Pauschalreisen ab

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    Deutschland,

    Wenn der Reiseveranstalter Pleite geht, sollen Pauschalreisende nun besser als zuvor abgesichert werden.

    An einem Strand südlich von Athen stehen Sonnenschirme für Strandbesucher bereit. (Symbolbild). Foto: Lefteris Partsalis/XinHua/dpa
    An einem Strand südlich von Athen stehen Sonnenschirme für Strandbesucher bereit. (Symbolbild). Foto: Lefteris Partsalis/XinHua/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein millionenschwerer Fonds sichert Pauschalreisende künftig bei der Pleite ihres Reiseveranstalters ab.

    Der Bundestag beschloss in der Nacht zum Freitag die Einrichtung eines Sicherungsfonds, in den die Veranstalter selbst einzahlen müssen.

    Hintergrund ist die Insolvenz des Reisekonzerns Thomas Cook im September 2019. Die Versicherung hatte damals nur einen Bruchteil der Kosten ersetzt, weshalb schliesslich der Staat einsprang.

    Der neue Fonds soll Vorauszahlungen der Kunden, den Rücktransport gestrandeter Urlauber und deren Unterbringung bis zum Rücktransport garantieren. Er löst grundsätzlich die bisherige Absicherung durch Versicherungen oder Bankbürgschaften ab.

    Von der Pflicht, in den Reisesicherungsfonds einzuzahlen, werden nur kleinere Unternehmen ausgenommen. Die Umsatzgrenze für diese Ausnahmeregelung wurde in den parlamentarischen Beratungen allerdings von den ursprünglich vorgesehenen drei Millionen Euro noch auf einen Jahresumsatz von zehn Millionen Euro angehoben.

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