Als Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen und Sanieren im Januar vorzeitig stoppte, löste er grosse Empörung aus. Nun sollen doch wieder Zuschüsse fliessen.
Immobilienbesitzer können ab Dienstag bei der KfW wieder Zuschüsse für energieeffizientes Sanieren beantragen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Immobilienbesitzer können ab Dienstag bei der KfW wieder Zuschüsse für energieeffizientes Sanieren beantragen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bürgerinnen und Bürger in Deutschland können ab Dienstag (22.

Februar) wieder neue Anträge auf KfW-Zuschüsse für energieeffizientes Sanieren stellen. «Die Förderbedingungen für Sanierungsmassnahmen bleiben unverändert», teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit.

Mit der Bearbeitung der Altanträge, die bis zum vorläufigen Antragsstopp am 23. Januar eingegangen waren, habe die Förderbank bereits begonnen.

Zuvor hatten die Bundesregierung und der Haushaltsausschuss des Bundestags 9,5 Milliarden Euro für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bereitgestellt und damit die Wiederaufnahme der kurzzeitig gestoppten Sanierungsförderung ermöglicht.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren der KfW-Förderbank im Januar kurz vor Ende der Antragsfrist vorzeitig gestoppt. Nach scharfem Protest aus der Wohnungsbranche verkündete das Ministerium, dass vor dem 24. Januar eingegangene Anträge doch noch bearbeitet werden. Damit fehlte Wohnungsunternehmen und Bauherren aber immer noch eine Woche, um Anträge fristgerecht einzureichen, denn ursprünglich hätte das sogenannte EH55-Programm am 31. Januar auslaufen sollen. EH55 bedeutet, dass die Gebäude nur 55 Prozent der Energie eines Standardhauses verbrauchen.

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