Hier tankst du in der Schweiz am günstigsten
Die Preisunterschiede an Schweizer Tankstellen sind enorm. Eine neue Auswertung des TCS zeigt, wo Sparfüchse profitieren und wo Tanken richtig ins Geld geht.

Das Wichtigste in Kürze
- Beim Tanken gibt es in der Schweiz je nach Region grosse Preisunterschiede.
- Im Benzinpreisradar des TCS werden die Unterschiede festgehalten.
- Im Tessin zahlt man innert weniger Kilometer völlig andere Preise für den Kraftstoff.
Wer beim Tanken sparen will, kommt am Benzinpreisradar des TCS kaum vorbei. Eine grosse Community, aktualisiert die Preise laufend.
So sehen Autofahrerinnen und Autofahrer nahezu in Echtzeit, wo Treibstoff günstig – oder besonders teuer – ist.
Schweizweit am günstigsten tankt man zwar in Samnaun. Doch da es sich um ein Zollausschlussgebiet handelt, wurde die Bündner Gemeinde für den Vergleich ausgeklammert.
Das Benzin war 2025 in Brügg bei Biel am günstigsten
Unter regulären Bedingungen führte Brügg bei Biel das Sparranking an: Bei der Tankstelle Neubrück Café-Bar kostete Bleifrei 95 im Jahr 2025 durchschnittlich nur 1.52 Franken pro Liter.
Am zweitgünstigsten war Bleifrei 95 bei der Voegtlin-Meyer AG in Matzendorf SO mit 1.53 Franken pro Liter.
Gleich günstig war das Benzin bei der «Freien Tankstelle» in Langenthal BE und bei Marché Brügg.

Ganz anders sieht es am oberen Ende der Preisskala aus. Am teuersten war Bleifrei 95 im Parkhaus Talgarten in der Stadt Zürich mit 2.37 Franken pro Liter.
Auch entlang der Autobahnen im Tessin kann Tanken richtig ins Geld gehen.
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Die BP-Tankstelle in Coldrerio sowie mehrere Shell-Stationen an der A2 verlangten ebenfalls Spitzenpreise. Insbesondere für Bleifrei 98, das stellenweise bis zu 2.76 Franken pro Liter kostete.
Interessant: Auch im Tessin gibt es Ausnahmen. Bei der Garage Collina d’Oro nahe Lugano war Bleifrei 98 mit 1.36 Franken schweizweit am günstigsten.
Für Dieselfahrer lohnt sich ein Abstecher nach Domdidier FR, wo der Liter im Schnitt 1.59 Franken kostete, während im Tessin Preise von über 2.40 Franken keine Seltenheit waren.
Auf Kantonsebene tankt man in Basel-Landschaft besonders günstig, während Uri und Genf zu den teuersten Pflastern zählen.
Der Trend ist klar: Autobahntankstellen sind deutlich teurer als solche in Randlagen – und wo Konkurrenz herrscht, sinken die Preise spürbar.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.








