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    Nato-Ukraine-Rat tagt in Brüssel zu Russlands Angriffskrieg

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    Vertreter der 31 Nato-Staaten und die Ukraine sind am Mittwochnachmittag zu einem Austausch über die aktuelle Lage im Kriegsgebiet zusammengekommen.

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    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 16. Dezember 2021. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vertreter der Nato-Staaten und die Ukraine sind zu einem Austausch zusammengekommen.
    • Dabei geht es um die aktuelle Lage im Kriegsgebiet.

    Um das Treffen im Format des neu geschaffenen Nato-Ukraine-Rats hatte in der vergangenen Woche der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gebeten. Hintergrund war insbesondere die Ankündigung Russlands, das Abkommen zum Export von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer nicht zu verlängern.

    Der Nato-Ukraine-Rat hatte zum ersten Mal vor zwei Wochen beim Nato-Gipfel in Litauen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs getagt. Er kam nun zum ersten Mal auf Ebene der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten im Brüsseler Hauptquartier des Bündnisses zusammen.

    Neuer Austausch in Krisensituationen

    Das neue Gremium wurde für den Austausch in Krisensituationen geschaffen. Zudem soll es eine engere Zusammenarbeit ermöglichen, bis die Voraussetzungen für eine Aufnahme der Ukraine in die Nato erfüllt sind. Zu diesen zählen unter anderem ein Ende des russischen Angriffskrieges und Reformen in der Ukraine.

    Grössere Ankündigungen oder Beschlüsse wurden von den Beratungen an diesem Mittwoch nicht erwartet. Die Einberufung des Gremiums galt vor allem als Zeichen, dass die Nato weiter fest an der Seite der Ukraine steht. Es wurde erwartet, dass das Treffen etwa zwei Stunden dauert.

    Nahrungsmittel werden als Waffe eingesetzt

    Die Vereinbarung zum Getreideexport hatte es Ukraine ermöglicht 33 Millionen Tonnen Getreide und Lebensmittel über das Schwarze Meer zu exportieren. Selbst während des Krieges blieb die Ukraine damit im Jahr 2022 der grösste Weizenlieferant des Welternährungsprogramms (WFP). Und lieferte mehr als die Hälfte der weltweiten Weizenbeschaffung des WFP.

    Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte den Schritt Russlands am Samstag nach einem Telefonat mit Selenskyj kritisiert. «Wir verurteilen Moskaus Versuch, Nahrungsmittel als Waffe einzusetzen, aufs Schärfste», teilte er mit. Die Verbündeten stünden der Ukraine so lange wie nötig zur Seite.

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