NATO

    Nato kündigt Verteidigungsübung mit Atomwaffen an

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    Grossbritannien,

    Die Nato hat über ihre Atomwaffenübungen lange nicht in der Öffentlichkeit reden wollen. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen Ukraine ist das anders.

    Am Montag ist es wieder soweit: Die Nato beginnt ihre jährliche Atomwaffenübung. (Archivbild)
    Am Montag ist es wieder so weit: Die Nato beginnt ihre jährliche Atomwaffenübung. (Archivbild) - Tom Reynolds/LOCKHEED MARTIN AERONAUTICS/EPA/dpa

    Die Nato beginnt an diesem Montag ihr jährliches Manöver zur Verteidigung des Bündnisgebiets mit Atomwaffen. An der Übung «Steadfast Noon» werden diesmal Besatzungen von mehr als 60 Flugzeugen beteiligt sein, kündigte Generalsekretär Mark Rutte am Rande von Gesprächen in London an. Sie sollen vor allem in Grossbritannien, über der Nordsee sowie in Belgien und den Niederlanden trainieren.

    Nach Angaben von Rutte geht es bei dem Manöver aber auch um Abschreckung. «In einer unsicheren Welt ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir unsere Verteidigung testen und stärken. Damit unsere Gegner wissen, dass die Nato bereit und in der Lage ist, auf jede Bedrohung zu reagieren», erklärte er.

    Nato betont: «Steadfast Noon» nicht Reaktion auf Russlands Krieg

    Zum Übungsszenario und zu Details macht die Nato keine Angaben. Nach Angaben von Militärexperten wird bei den regelmässig im Oktober stattfindenden Manövern geübt, wie man die US-Atomwaffen sicher aus unterirdischen Magazinen zu den Flugzeugen transportiert und unter die Kampfjets montiert. Die Übungsflüge finden dann allerdings ohne die Bomben statt.

    Die Nato betont, dass «Steadfast Noon» keine Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist. Die sogenannte nukleare Teilhabe der Nato sieht vor, dass in Europa stationierte Atomwaffen der USA im Ernstfall auch von Flugzeugen der Partnerstaaten abgeworfen werden. Und dann zum Beispiel gegnerische Streitkräfte ausschalten.

    US-Atomwaffen sollen offiziell unbestätigten Angaben zufolge in Norditalien, der Türkei, in Belgien sowie in den Niederlanden und im rheinland-pfälzischen Büchel lagern. Die Bundeswehr beteiligte sich zuletzt unter anderem mit Tornado-Jets an den «Steadfast-Noon»-Übungen.

    Kommentare

    User #4109 (nicht angemeldet)

    Putin wird darüber lachen. Die NATO hat ihre Einschüchterung verloren. Von der EU muss man gar nicht reden. Die hatten das noch nie.

    User #3397 (nicht angemeldet)

    Geht es Richtung Kreml? LOL.

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