Der mutmassliche Angreifer, der eine Polizistin lebensgefährlich verletzt hatte, ist gestorben. Er erlag Verletzungen von einem Schusswechsel mit der Polizei.
Polizisten bei ihrem Einsatz in La Chapelle-Sur-Erdre bei Nantes, an dem eine Polizistin mit einem Messer verletzt worden ist. Foto: Loic Venance/AFP/dpa
Polizisten bei ihrem Einsatz in La Chapelle-Sur-Erdre bei Nantes, an dem eine Polizistin mit einem Messer verletzt worden ist. Foto: Loic Venance/AFP/dpa - sda - Keystone/AFP/Loic Venance

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Mann, der eine Polizistin angegriffen haben soll, ist gestorben.
  • Er wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei angeschossen.

Nach einem Messerangriff auf eine Polizistin in der Nähe der französischen Stadt Nantes ist der mutmassliche Täter gestorben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitagnachmittag aus Ermittlerkreisen.

Der Mann war nach der Tat geflüchtet und wurde Stunden später von der Polizei gefasst. Dabei hatte es einen Schusswechsel gegeben, bei dem zwei Gendarmen verletzt wurden. Auch der mutmassliche Angreifer erlitt schwere Verletzungen.

Hintergründe noch unklar

Ein Angreifer hatte am Freitagvormittag nahe der französischen Grossstadt Nantes in La Chapelle-sur-Erdre eine Polizistin auf einer Polizeiwache mit einem Messer verletzt. Die Stadt war nach dem Vorfall abgeriegelt worden, die Einsatzkräfte suchten mit einem Grossaufgebot nach dem Täter.

Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar. Medien berichteten, dass der Mann für Aggressionen gegen Sicherheitskräfte bekannt und in einer Anti-Terror-Datenbank registriert gewesen sei. Er soll ausserdem psychische Probleme gehabt haben. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

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