Moskau geht nicht auf Angebot für Freilassung von Griner ein

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Russland,

Die US-Basketballerin Brittney Griner soll in Russland neun Jahre Haft absitzen. Angehörige und Fans hoffen auf Verhandlungen zwischen Washington und Moskau - doch das Weisse Haus dämpft die Erwartungen.

Brittney Griner
Brittney Griner, zweifache olympische Goldmedaillengewinnerin im Basketball, bei der Urteilsverkündung in Moskau. (Archivbild) - Evgenia Novozhenina/Pool Reuters/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • In den Verhandlungen um die Freilassung der in Russland inhaftierten Amerikaner Brittney Griner und Paul Whelan ist nach Angaben des Weissen Hauses bisher kein Durchbruch in Sicht.

«Sie sind auf unser Angebot nicht eingegangen», sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, über die russische Seite. «Das heisst aber nicht, dass wir nicht noch verhandeln und es nicht noch versuchen.» Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf einen hochrangigen Mitarbeiter der Regierung, dass es bei den Bemühungen um die Freilassung «Bewegung, aber keinen Durchbruch» gebe.

US-Präsident Joe Biden empfing am Freitagnachmittag Angehörige von Griner und Whelan im Weissen Haus. Die Basketballerin Griner musste sich in Russland wegen Drogenbesitzes vor Gericht verantworten und wurde zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Whelan, der mehrere Staatsbürgerschaften hat, war im Dezember 2018 in Russland verhaftet und wegen des Vorwurfs der Spionage zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Die US-Regierung hatte Russland vor Wochen ein Angebot gemacht, um eine Freilassung der beiden zu erreichen - Details über den Inhalt wurden dabei nicht genannt. Medienberichten nach soll es sich um einen Gefangenenaustausch handeln.

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