Russland weist die Kritik am Angriff auf das Einkaufszentrum in Krementschuk von sich. Laut dem Kreml sei die Mall zu dem Zeitpunkt zu gewesen.
Krementschuk
Ausgebranntes Einkaufszentrum in Krementschuk - Ukraine's State Emergency Service/AFP
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Zentrum in Krementschuk war zur Zeit des russischen Angriffs geschlossen.
  • Dies sagt zumindest die Armee Moskaus.
  • Ziel der Attacke sei ein ukrainisches Waffenlager gewesen.

Der russische Raketenangriff in der zentralukrainischen Stadt Krementschuk hat sich nach Angaben aus Moskau gegen ein ukrainisches Waffenlager gerichtet.

Das nach dem Angriff am Montag ausgebrannte Einkaufszentrum sei zum Zeitpunkt des Angriffs geschlossen gewesen, erklärte die russische Armee am Dienstag. Der Raketenangriff richtete sich demnach gegen ein nahe gelegenes Waffen- und Munitionslager. Durch explodierende Munition sei das Einkaufszentrum in Brand geraten.

Die ukrainischen Behörden hatten dagegen am Montag angegeben, das Einkaufszentrum sei voller Menschen gewesen: Zum Zeitpunkt des Raketenbeschusses hätten sich «mehr als 1000 Menschen» in dem Gebäude aufgehalten, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Mindestens 18 Menschen kamen nach ukrainischen Behördenangaben bei dem russischen Angriff ums Leben.

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