Ministerin Reiche: So soll deutsche Energiewende günstiger werden

    Nikolaus Führmann
    Nikolaus Führmann

    Deutschland,

    Die Energiewende günstiger zu gestalten, ist eines der Kernanliegen der deutschen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Doch wie soll das gelingen?

    Katherina Reiche
    Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stösst mit ihren Plänen zur Energiepolitik nicht nur auf Zuspruch. (Archivbild) - Keystone

    Katherina Reiche (52) ist seit Mai 2025 Deutschlands neue Wirtschaftsministerin. Eines ihrer Hauptthemen ist laut der «Tagesschau» die Neuausrichtung der Energiewende mit Fokus auf Kosten und Versorgungssicherheit.

    Die Unionspolitikerin kritisiert die bisherige Energiepolitik als zu kostspielig und einseitig auf Wind und Solar fokussiert. Ihr Ziel sei ein bezahlbares Stromsystem, das gleichzeitig Versorgungssicherheit garantiere.

    Dazu plane sie, den Ausbau von Gaskraftwerken zu beschleunigen und die Stromsteuer zu senken. Ausserdem sei ein Realitätscheck nötig, um Netz- und Erneuerbaren-Ausbau besser zu synchronisieren, so das Bundeswirtschaftsministerium mit.

    Monitoring soll Aufschluss bringen

    Jüngst beauftragte Reiche ein Monitoring, um die Effizienz der aktuellen Energiewende zu prüfen. Die bisherigen Ausbauziele für erneuerbare Energien empfinde sie als unrealistisch hoch, meldet das Portal «Kettner Edelmetalle».

    Sollte wieder vermehrt auch auf fossile Ressourcen zur Energiegewinnung gesetzt werden?

    Zudem fordere die Ministerin mehr Marktwirtschaft und Bürokratieabbau in der Energiepolitik. Der Schwerpunkt liege auf Kostenreduktion und Versorgungssicherheit statt ausschliesslich auf Klimaschutz, analysieren die «Deutschen Wirtschafts Nachrichten».

    Umweltschützer kritisieren Reiche

    Umweltgruppen warnen derweil vor einer Verwässerung des Klimaschutzes durch Katherina Reiche. Ihr Kurs setzt stärker auf fossile Gaskraftwerke und Technologieoffenheit.

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    Obwohl Erneuerbare als Erfolg bezeichnet werden, reichten sie laut der Wirtschaftsministerin allein nicht aus. Unterstützung erhält sie aus der eigenen Partei, während Koalitionspartner SPD an ehrgeizigen Klimazielen festhält.

    Kommentare

    User #1236 (nicht angemeldet)

    Wers glaubt wird selig.

    User #2975 (nicht angemeldet)

    "So soll deutsche Energiewende günstiger werden". Noch günstiger als "bloss ein Eis"? Wow...!

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