Mette Frederiksen kriegt dreiste Post von Beauty-Doc
Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen wehrt sich gegen ungebetene Schönheitstipps eines Chirurgen und stellt klar: Sie sei zufrieden mit ihrem Körper.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Schönheitschirurg bot Mette Frederiksen ungefragt an, ihre Nase zu korrigieren.
- Die Ministerpräsidentin postete den Screenshot und kritisierte ihn öffentlich scharf.
- Frederiksen betont, mit ihrem Körper vollkommen zufrieden zu sein.
Mette Frederiksen platzt der Kragen. Die dänische Ministerpräsidentin hat es satt, ständig ungefragte Ratschläge zu ihrem Aussehen zu erhalten – und macht das nun öffentlich.
Die 48-Jährige schrieb am Montag auf Instagram, sie sei gerade von einer Reise in die Ukraine zurückgekehrt. Dort habe sie mitten im andauernden Krieg Luftschutzsirenen erlebt. Gleichzeitig habe sie eine Nachricht eines Schönheitschirurgen erhalten, der ihr anbot, «diese kleine Stelle an Ihrer Nase zu korrigieren».
Frederiksen schreibt: «Ich habe längst den Überblick verloren, wie viele Nachrichten ich im Laufe der Jahre zu meinem Aussehen erhalten habe.» Besonders oft gehe es um angeblich «hässliche Zähne, dünnes Haar oder eine Warze auf der Nase». Und: «Gut gemeinte Ratschläge», sich Botox spritzen zu lassen.
«Ich bin mit meinem Körper zufrieden»
Die Regierungschefin veröffentlichte einen Screenshot des Angebots, ohne den Chirurgen namentlich zu nennen. Ihrem Ärger machte sie trotzdem deutlich Luft und schrieb: «O nein! Ich bin mit meinem Körper zufrieden – ich brauche wirklich keinen männlichen Schönheitschirurgen, der sich dazu äussert!»
Sie betont weiter, sich selbst nie in das Aussehen anderer einzumischen. Mit ihrem eigenen Körper sei sie «vollkommen zufrieden. So wie er eben ist, wenn man als Frau auf die 50 zugeht». Wer ihr schreiben wolle, solle die Zeit lieber für etwas Sinnvolleres nutzen: «Nicht über meine Nase.»

Die unaufgeforderten Tipps hätten sie «empört», so Frederiksen weiter. Sie richte «einen besonders liebevollen Gedanken an alle, die sich mit den ‹perfekten Unvollkommenheiten› abfinden müssen, mit denen wir alle jeden Tag herumlaufen».
Frederiksen setzt sich für die Ukraine ein
Frederiksen ist Sozialdemokratin und Dänemarks zweite Ministerpräsidentin. Sie befindet sich mittlerweile in ihrer dritten Amtszeit und zählt damit zu den am längsten amtierenden und erfahrensten Politikerinnen Europas. Seit Mitte 2019 steht sie an der Spitze des EU- und Nato-Mitgliedsstaats.

Zuletzt versprach sie eine entschlossene Haltung gegenüber den Ambitionen von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf Grönland. Ausserdem sicherte sie der Ukraine im Kampf gegen Russland weitere Unterstützung zu.












