Messe-Neuheiten fürs Homeoffice: Bequemer zu Hause arbeiten

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    Wer am Schreibtisch arbeitet, kann eigentlich überall arbeiten: im Büro, zu Hause, unterwegs. Die Messe Orgatec in Köln zeigt Arbeitsmöbel für dieses Überall.

    Humanscale produziert den Bürostuhl Path unter anderem aus Fischernetzen, PET-Plastikflaschen und anderem Alltagsplastikmüll.
    Humanscale produziert den Bürostuhl Path unter anderem aus Fischernetzen, PET-Plastikflaschen und anderem Alltagsplastikmüll. - Jeremy Frechette/Humanscale/dpa-tmn

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Grenzen zwischen dem Arbeitsplatz und dem Zuhause sind für viele Menschen aufgehoben.

    Das ist eine Folge von Pandemie und Homeoffice für viele Arbeitnehmer. Das verändert auch die Einrichtung: Aus den provisorischen Arbeitsplätzen der ersten Zeit werden praktische Dauerlösungen.

    Daher werden nun auch Einrichtungsideen für das Zuhause auf der Orgatec gezeigt – eigentlich eine Messe für die Ausstattung und Einrichtung von Büros und Objekten in Köln (bis 29. Oktober). Nicht immer muss das heissen, dass es für das Homeoffice einen eigenen Schreibtisch gibt, aber immerhin etwas mehr Komfort.

    Der unauffällige Bürostuhl am Esstisch

    Ein Beispiel dafür ist Thonets Formholzstuhl S 661, kürzlich erst wieder aufgelegt. Ein typischer Stuhl, wie man ihn etwa in Besprechungsräumen, Wartezimmern und auch am Esstisch findet. Nun gibt es auch eine Erweiterung zum Drehstuhl namens S661 Atelier.

    Diese Variante fällt auf den ersten Blick zwischen den üblichen Esstisch-Stühlen kaum auf, bietet aber als Homeoffice-Stuhl den Komfort eines Bürostuhls. Er ist drehbar und hat Rollen.

    Kleinere Schreibtische fürs Arbeiten am Notebook

    Gerade Möbel, die fürs Homeoffice, aber auch die veränderten Arbeitswelten im Büro gleichermassen sinnvoll sind, werden in Köln ausgestellt. Etwa das Möbel S1 Chapter von Loehr. Die Firma spricht von einer Neuinterpretation des Möbeltypus Sekretär. Das sehr kompakte S1 Chapter besteht im Grunde nur aus zwei Platten und hängt an der Wand – früher wäre es vielleicht als Regal verstanden worden.

    Doch die Zeiten haben sich geändert: Man braucht heute oft nur den kleinen Raum für ein Notebook. Dafür reicht ein Möbelstück der Grösse eines breiten Regals.

    Der Schreibtisch Chapter sorgt dafür, dass zum Feierabend das berufliche Tun aus dem Fokus gerät: Die klappbare Arbeits- und Ablagefläche lässt den Schreibtisch optisch verschwinden, ist gleichzeitig versteckter Stauraum für den Laptop, Kabel und anderes.

    Einen andere Weg geht der Büromöbel-Hersteller Kinnarps, der mit der Serie P einen verstellbaren Sitz-Steh-Schreibtisch konkret fürs Homeoffice ins Programm nimmt.

    Bitte möglichst nachhaltig

    Auch das Thema Nachhaltigkeit von Möbeln erreicht die Arbeitswelt. Vepa zum Beispiel fertigt Stühle aus pflanzlichen Materialien und recycelten PET-Flaschen. Humanscale bewirbt seinem Bürostuhl Path, der unter anderem aus Fischernetzen, PET-Plastikflaschen und anderem Alltagsplastikmüll gefertigt wird.

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