Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehr Anstrengungen für Menschen mit Behinderungen versprochen.
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Eine Schülerin sitzt im Rollstuhl. (Symbolbild) - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Kanzlerin: Denken über Budget für Ausbildung nach .

Behinderte in die Gesellschaft mit einzubeziehen, sei «vorrangige Aufgabe der Bundesregierung und liegt auch mir persönlich ganz besonders am Herzen», sagte Merkel am Samstag in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. Sie äusserte sich angesichts der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention vor zehn Jahren. In Deutschland leben rund 13 Millionen Menschen mit Beeinträchtigungen, davon sind acht Millionen schwerbehindert.

Es gehe dabei vor allem um «Teilhabechancen bei der Bildung», was in vielen Fällen mit gemeinsamer Bildung, also inklusivem Lernen, vonstatten gehe, fuhr die Kanzlerin fort. Auch der Abbau physischer Barrieren etwa im Strassenverkehr und in Gebäuden sei wichtig. «Hier haben wir noch für die Zukunft eine ganze Menge zu tun.» Behinderte sollten dabei aktiv mitgestalten können.

Nicht zuletzt spiele der Zugang zum Arbeitsmarkt eine grosse Rolle. «Durch das Budget für Arbeit verbessern wir die Chancen von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt», sagte Merkel. «Und wir denken auch darüber nach, ein Budget für Ausbildung einzuführen.» Aufgabe müsse es generell sein, in allen Bereichen mitzudenken, wie gleiche Chancen und gleiche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen möglich seien.

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