In Schleswig-Holstein sind Ermittler am Mittwoch zu diversen Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie ausgerückt.
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Blaulicht - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Verdacht auf Besitz kriminellen Materials - kein Zusammenhang zwischen Fällen.

Die mehr als 30 Razzien richteten sich gegen Verdächtige im Alter zwischen 15 und 71 Jahren, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Kiel mitteilten. Es gab demnach keine Hinweise darauf, dass die Fälle direkt zusammenhingen oder die Beschuldigten gemeinsam agierten.

Auch Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs oder der Herstellung von kinderpornografischem Material standen nicht im Raum. Bei den Razzien in den Kreisen Segeberg und Rendsburg-Eckernförde sowie in der Stadt Neumünster wurden Beweismittel wie etwa Datenträger beschlagnahmt. Haftbefehle waren vorab nicht beantragt worden. Die Auswertung der zahlreichen Beweismittel werde längere Zeit dauern, hiess es. Danach stehen den Beschuldigten Gerichtsverfahren bevor.