Mehr als 100 Migranten erreichen nach Schiffbruch die Ferieninsel Kos

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    Griechenland,

    Am Samstagabend haben insgesamt 106 Migranten schwimmend die Küste der griechischen Insel Kos erreicht.

    Migration Kos
    Ein Boot mit Migranten erreicht am 15. August 2015 die Insel Kos. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut der griechischen Küstenwache seien alle 106 Menschen wohlauf.
    • Sie sollen nun in einem Registrierlager untergebracht werden.

    Insgesamt 106 Migranten haben nach dem Untergang ihres Segelbootes am späten Samstagabend schwimmend die Küste der Touristeninsel Kos erreicht. Wie die griechische Küstenwache am Sonntag weiter mitteilte, seien alle Menschen wohlauf und niemand werde vermisst.

    Die aus verschiedenen Staaten Asiens und Nordafrikas stammenden Menschen, darunter auch 20 Minderjährige, sollen in einem Registrierlager der Insel Kos untergebracht werden. Die Migranten seien nach eigenen Angaben aus der wenige Kilometer von Kos entfernten türkischen Küste bei Bodrum gestartet, berichtete der griechische Staatsrundfunk.

    Es ist die erste grössere Gruppe von Migranten, der es nach mehreren Monaten gelingt, zu einer griechischen Insel und damit in die EU überzusetzen. Die griechische Küstenwache kontrolliert nämlich die Seegrenze zur Türkei seit 2019 sehr streng. Menschenrechtsorganisationen monieren, es gebe illegale Rückführungen (sogenannte Pushbacks) in die Türkei. Athen erklärt immer wieder, seine Sicherheitskräfte beschützten die europäischen Grenzen gemäss dem Internationalen Recht.

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