Schweizer Wanderer (85) in Griechenland mit Super-Puma gerettet
Ein 85-jähriger Schweizer ist in Griechenland beim Wandern schwer verunglückt. Ein Super-Puma-Helikopter holte ihn aus der unwegsamen Vikos-Schlucht.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein 85-jähriger Schweizer Wanderer ist in Griechenlands Vikos-Schlucht schwer gestürzt.
- Der Verunglückte erlitt eine schwere Kopfverletzung, die Feuerwehr erreichte ihn vor Ort.
- Ein Super Puma flog den Schweizer nach Ioannina, von dort kam er ins Spital Hatzikosta.
Ein 85-jähriger Schweizer Wanderer ist vergangene Woche in der Vikos-Schlucht im Norden Griechenlands schwer gestürzt. Er schlug an einer schwierigen Stelle mit dem Kopf auf und musste per Helikopter geborgen werden. Darüber berichten verschiedene griechische Zeitungen.
Die Behörden, der Katastrophenschutz und die Feuerwehr wurden demnach sofort alarmiert. Wegen der schweren Verletzung und des schwierigen Zugangs bat die Feuerwehr das Gemeinsame Koordinierungszentrum um einen Super Puma.
Die Retter erreichten den Mann laut Berichten zunächst sicher an der abgelegenen Unfallstelle. Sie brachten ihn anschliessend an einen Ort, an dem ihn der Helikopter aufnehmen konnte.
Der Super Puma war in Elefsina bei Athen gestartet und landete schliesslich kurz nach 16.30 Uhr am Flughafen von Ioannina. Dort wartete bereits ein Ambulanzauto. Die Sanitäter übernahmen den 85-Jährigen und fuhren ihn ins Spital Hatzikosta, wo er medizinisch versorgt wurde.
Super Puma sparte viel Zeit
Laut den Berichten verkürzte der Einsatz des Helikopters die Rettungszeit deutlich. Ein Transport vom Boden aus hätte wegen der Beschaffenheit der Schlucht mehrere Stunden gedauert.
Bei der schweren Kopfverletzung war das von besonderer Bedeutung: Jede Verzögerung bei der Behandlung hätte den Zustand des Mannes verschlimmern können. Über seinen Gesundheitszustand gibt es derweil aber keine weiteren Informationen.

















