Griechenland im Sturm-Chaos – Behörden warnen
Unwetter-Alarm in Griechenland: Überschwemmungen, Stromausfälle und Orkanböen halten das Land in Atem. Fähren bleiben im Hafen, Schulen sind geschlossen.

Das Wichtigste in Kürze
- Schwere Unwetter haben in Griechenland Überschwemmungen, Stromausfälle und umgestürzte Bäume verursacht.
- Wegen starker Winde wurden Fähren gestoppt, Schulen geschlossen und die höchste Alarmbereitschaft ausgerufen.
- Am Mittwoch bleibt das Wetter gefährlich, am Donnerstag soll es sich beruhigen, bevor es am Freitag wieder schlechter wird.
In weiten Teilen Griechenlands wüten schwere Unwetter. Vielerorts wurden Strassen, Geschäfte und Häuser überflutet, berichteten griechische Medien.
Auf den Inseln Skiathos und Skopelos fiel der Strom aus, auf Euböa stürzten zahlreiche Bäume um.
🌪️ Απίστευτος υδροστρόβιλος στα Στεγνά Ρόδου.
— Forecast Weather Greece (@ForecastGreece) October 14, 2026
BΊντερ:Mamdy Kormi pic.twitter.com/QSar0g3f2B
Auf Rhodos musste die Feuerwehr eine Frau aus ihrem von Wassermassen eingeschlossenen Auto retten. Von den grossen Festlandhäfen Lavrio und Athen dürfen bis auf weiteres keine Fähren auslaufen.
In der Ägäis toben Winde mit Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde.
Höchste Alarmbereitschaft
Der Zivilschutz hat für die Inselgruppe der Sporaden, die Urlaubsinsel Kreta und die Region Attika rund um die Hauptstadt Athen höchste Alarmbereitschaft ausgerufen.
Die Menschen sind aufgefordert, sich nicht unnötig ins Freie zu begeben. Viele Schulen blieben vorsorglich geschlossen.
Laut staatlichem Wetterdienst Emy soll es den ganzen Mittwoch über weiter stürmen und stark regnen. Auf Kreta noch bis in die Nacht hinein.
Für Donnerstag gibt es vorerst Entwarnung, bevor das Wetter am Freitag wieder schlechter werden soll.












