Massenpanik-Tragödie in Israel: Präsident Netanjahu vor Ort

    Keystone-SDA
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    Israel,

    Präsident Netanjahu spricht von einer der grössten Katastrophen des Staates Israel. Bei der Massenpanik am Freitagmorgen starben mindesten 44 Menschen.

    Massenpanik Israel
    Benjamin Netanjahu (M), Ministerpräsident von Israel, besucht die jüdisch-orthodoxe Pilgerstätte auf dem Berg Meron. Am Freitagmorgen brach dort eine Massenpanik aus. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Wallfahrtsort Meron in Israel kam es am Freitagmorgen zu einer Massenpanik.
    • Dabei starben bisher mindestens 44 Personen.
    • Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist aktuell vor Ort.

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine umfassende Untersuchung der Massenpanik mit Dutzenden Toten im Norden des Landes angekündigt. Es gelte sicherzustellen, dass sich eine solche Katastrophe nicht wiederhole. Das sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros am Freitag im Wallfahrtsort Meron. Er kam dort unter anderem mit Polizeivertretern zusammen, um sich über das Unglück zu informieren.

    Massenpanik Israel
    Brillen und weitere Gegenstände liegen auf Stufen in der jüdisch-orthodoxen Pilgerstätte auf dem Berg Meron verstreut. - dpa

    Netanjahu sprach von einer der grössten Katastrophen des Staates Israel. Den Trauernden bekundete er sein Mitgefühl, den Verletzten wünschte er vollständige Genesung. Der 71-Jährige rief dazu auf, keine Gerüchte in sozialen Medien zu verbreiten. Für Sonntag kündigte er einen nationalen Trauertag an.

    Massenpanik in Israel fordert Tote und Verletzte

    Bei der Massenpanik waren nach offiziellen Angaben mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Rund 150 weitere wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt, zahlreiche von ihnen schwer.

    Die Panik begann, als Menschen auf einer abschüssigen Rampe mit Metallboden und Wellblech-Trennwänden auf beiden Seiten ins Rutschen kamen. Die dicht gedrängten Feiernden fielen dann übereinander. Das ergaben erste Erkenntnisse.

    Massenpanik Israel
    Massenpanik Israel: Mindestens 44 Menschen sind bei dem Pilgerfest ums Leben gekommen. - dpa

    Das Büro von Präsident Reuven Rivlin rief dazu auf, sich bei der Suche nach Vermissten an das Präsidialamt zu wenden. «In Zusammenarbeit den Behörden werden wir jede Anstrengung unternehmen, um sie zu finden.»

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