Vor dem Landgericht im baden-württembergischen Ulm hat am Freitag ein Prozess gegen einen 29-Jährigen wegen Vergewaltigung und Mordes begonnen.
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Justitia - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Angeklagter äussert sich zunächst nicht zu Vorwürfen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, in seiner Wohnung in Amstetten im Alb-Donau-Kreis einen 35-jährigen Bekannten mit Alkohol vollkommen wehrlos gemacht zu haben, um ihn anschliessend zu vergewaltigen.

Nach der Vergewaltigung, bei der er den Mann verletzte, habe er das bewusstlose und blutende Opfer auf dem Bett liegen gelassen und keine ärztliche Hilfe geholt. Der mit 5,37 Promille alkoholisierte Mann erstickte nach kurzer Zeit an seinem Erbrochenen.

Der Angeklagte soll die Leiche noch in der Nacht auf einem Acker abgelegt haben. Am ersten Verhandlungstag äusserte er sich nicht zu den Vorwürfen. Für den Prozess wurden zunächst Termine bis zum 11. Juli angesetzt.

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