Macron verurteilt Angriff auf Staudamm – Frankreich schickt Hilfe

    Keystone-SDA
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    Frankreich verurteile diese abscheuliche Tat, so Emmanuel Macron über die Staudamm-Sprengung. Der Präsident sicherte der Ukraine schnelle Hilfe zu.

    Ukraine-Krieg
    Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Macron hat nach der Staudamm-Sprengung mit Selenskyj telefoniert.
    • Der französische Präsident sicherte der Ukraine schnelle Hilfe zu.
    • Ein erster Konvoi mit Tonnen an Hilfsgütern soll auf den Weg gebracht werden.

    Nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Angriff auf das Bauwerk verurteilt und der Ukraine schnelle Hilfe zugesichert. «Wir werden in den allernächsten Stunden Hilfe schicken, um den unmittelbaren Bedarf zu decken», sagte Macron am Mittwochabend nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

    «Ich konnte Präsident Selenskyj meine Solidarität mit seinem Volk nach dem Angriff auf den Kachowka-Staudamm bekunden. Frankreich verurteilt diese abscheuliche Tat, die die Bevölkerung in Gefahr bringt.»

    Konvoi mit zehn Tonnen Hilfsgütern

    Wie der Élyséepalast mitteilte, werde das Krisen- und Unterstützungszentrum des Aussenministeriums sehr schnell einen ersten Konvoi mit etwa zehn Tonnen der von den Ukrainern angeforderten Produkte im Bereich Gesundheit, Hygiene, Wasseraufbereitung und tragbare Tanks auf den Weg bringen. Macron sprach auch mit UN-Generalsekretär António Guterres über die Lage in der Ukraine.

    Staudamm Karchowka vorher nachher
    Der Staudamm Kachowka vor und nach der Zerstörung. - Keystone/AP

    Der Staudamm in der Stadt Nowa Kachowka war in der Nacht zum Dienstag in dem von Russland besetzten Teil des südukrainischen Gebiets Cherson zerstört worden. Die Ukraine und viele westliche Beobachter sind überzeugt, dass die russischen Besatzer die Staudamm-Anlage selbst gesprengt haben – möglicherweise, um so die geplante ukrainische Gegenoffensive zu behindern. Der Kreml wiederum beschuldigt Kiew. Russland führt seit mehr als 15 Monaten einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland.

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