Maas sieht gute Rahmenbedingungen für Spanien-Urlaub

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    Frankreich,

    Erst am Sonntag hat Spanien nach 14 Wochen Notstand seine Grenzen für Besucher aus dem Ausland geöffnet. Zu den ersten Gästen aus Deutschland zählt Aussenminister Maas. Von der Mittelmeerküste aus richtet er eine klare Botschaft an die deutschen Urlauber.

    Seit dem 21. Juni hat Spanien seine Grenzen für Touristen wieder geöffnet. Bei einem Besuch überprüfte der deutsche Aussenminister Heiko Maas die Rahmenbedingungen für einen Urlaub in dem Land. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
    Seit dem 21. Juni hat Spanien seine Grenzen für Touristen wieder geöffnet. Bei einem Besuch überprüfte der deutsche Aussenminister Heiko Maas die Rahmenbedingungen für einen Urlaub in dem Land. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bundesaussenminister Heiko Maas hat bei einem Kurzbesuch in Spanien die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie im beliebtesten Urlaubsland der Deutschen gelobt.

    Er sei zuversichtlich, dass der Urlaub in «unter den bestmöglichen Rahmenbedingungen» stattfinden könne, sagte er nun in Valencia. Gleichzeitig rief er die deutschen Touristen auf, sich an die strikten Regeln zu halten. «Das ist notwendig, um zu verhindern, dass es im Sommer über den ganzen Tourismus in Europa eine zweite Corona-Welle gibt.»

    Erst am Sonntag (21. Juni) war dort nach 14 Wochen den Notstand zur Eindämmung der Corona-Pandemie beendet worden. Die 47 Millionen Bürger des Landes durften sich erstmals wieder im ganzen Land frei bewegen. Zugleich wurden die Grenzen für Besucher geöffnet. Damit entfiel von deutscher Seite auch die Reisewarnung für das beliebte Urlaubsziel.

    «Die spanische Regierung hat sehr einschneidende Massnahmen ergriffen», sagte Maas. Er sei sicher, dass sie dafür sorgen werden, «dass, soweit das möglich ist, sicher in Spanien Urlaub gemacht werden kann». Auch für den Fall, dass die Infektionszahlen wieder ansteigen, seien Vorkehrungen getroffen worden.

    Maas traf in der drittgrössten Stadt Spaniens die Aussenministerin Arancha González Laya, besichtigte einen der grössten Häfen am Mittelmeer und die «Stadt der Künste und der Wissenschaften», einen in den 1990er Jahren erbauten Gebäudekomplex mit Museen und anderen Kultureinrichtungen.

    Mit mehr als 28.000 Toten im Zusammenhang mit Covid-19 und mehr als 245.000 nachgewiesenen Infektionsfällen ist Spanien eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder Europas. Inzwischen ist die Zahl der aktuell Infizierten stark gesunken.

    Für Spanien ist der Tourismus von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Branche trägt rund zwölf Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei und beschäftigt mehr als 2,5 Millionen Menschen.

    © dpa-infocom, dpa:200623-99-534576/3

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