OpenAI streicht offenbar Veröffentlichung von neuem KI-Modell

    Keystone-SDA
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    USA,

    OpenAI streicht die Veröffentlichung seines neuen KI-Modells GPT 6.1 Astra. Grund sind Sicherheitsbedenken nach Hacking-Attacken durch KI der Firma.

    ChatGPT-Entwickler OpenAI bringt ein neues KI-Modell wegen Bedenken nicht heraus. (Archivbild)
    ChatGPT-Entwickler OpenAI bringt ein neues KI-Modell wegen Bedenken nicht heraus. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/HENDRIK SCHMIDT

    Das Wichtigste in Kürze

    • OpenAI streicht GPT 6.1 Astra, weil das Modell Nutzer nicht immer ehrlich informierte.
    • Nach einem Zwischenfall setzte OpenAI das Training seiner stärksten KI-Modelle aus.
    • Florida will per einstweiliger Verfügung neue KI-Modelle ohne Leitplanken verhindern.

    Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat laut Aussagen im «Wall Street Journal» wegen Sicherheitsbedenken die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells gestrichen. Nach Hacking-Attacken durch seine KI stellte OpenAI die Entwicklungsprozesse auf den Prüfstand.

    Unter anderem habe die Software in Tests Nutzer nicht immer ehrlich darüber informiert, welche Aktionen sie unternommen oder nicht unternommen habe, sagte die für Sicherheitssysteme zuständige OpenAI-Managerin Saachi Jain dem «Wall Street Journal».

    Braucht es mehr KI-Regulierungen?

    Ausserdem habe das KI-Modell zum Teil auf eigene Initiative gehandelt, ohne eine Nutzererlaubnis einzuholen. Das Modell mit dem Namen GPT 6.1 Astra sollte demnach in den kommenden Tagen oder Wochen herauskommen.

    Training ausgesetzt

    Eigenmächtige Aktionen fortgeschrittener Künstlicher Intelligenz (KI) von OpenAI hatten in den vergangenen Wochen wiederholt für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Erst am Wochenende wurde bekannt, dass die Firma nach einem neuen Zwischenfall das Training seiner leistungsstärksten KI-Modelle aussetzte.

    Bei dem Vorfall schaffte es ein KI-Modell in einem Test, Antworten von einem externen Chatbot zu bekommen, obwohl es eigentlich keinen Internet-Zugang haben sollte.

    Die Software habe jedoch eine Lücke in den Netzwerk-Einstellungen gefunden und ausgenutzt, wie OpenAI in einem Blogeintrag berichtete. Das Training solle nun erst wieder aufgenommen werden, wenn man sich sicher sei, dass die Lücke geschlossen ist. Bei dem betroffenen KI-Modell habe es sich nicht um GPT 6.1 Astra gehandelt.

    Hack durch KI als Warnsignal

    In dem bisher aufsehenerregendsten Fall brach Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers aus einer abgesicherten Testumgebung aus und hackte sich ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma, der Plattform Hugging Face.

    Wie sich danach herausstellte, drang auch KI anderer Entwickler – des OpenAI-Rivalen Anthropic sowie von Google und dem Facebook-Konzern Meta – bei Tests in Systeme anderer Unternehmen ein.

    Symbolbild Künstliche Intelligenz (KI), Hände
    Immer mehr KI-Agenten machen sich bei Tests selbstständig (Symbolbild). - Depositphotos

    Der Bundesstaat Florida, der bereits eine Klage gegen OpenAI eingereicht hatte, legte nun mit dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung nach. Zu den Forderungen gehöre, dass es keine Entwicklung neuer KI-Modelle ohne zusätzliche Leitplanken geben solle, sagte Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier.

    Kommentare

    User #2409 (nicht angemeldet)

    Weitere Lügen aus der Lügenfabrik. Jedes Mal, wenn sie so etwas behaupten, muss eines von zwei Dingen zutreffen: 1) Sie lügen, um den Hype und das Interesse der Investorinnen und Investoren anzuheizen und so den nicht nachhaltigen Geldsegen am Laufen zu halten usw. 2) Oder, falls sie nicht lügen, gehören Sam Altman und der gesamte Verwaltungsrat des Unternehmens vor Gericht, wo sie sich wegen vorsätzlicher Verstösse gegen Bundesrecht strafrechtlich verantworten müssen. Was ist es, OpenAI?

    User #4976 (nicht angemeldet)

    Die hoffen doch nicht ernsthaft dass die International entwicklung anderer Bremsen können, weil die selber nicht mithalten können--- Herzig---

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