Maas: Keine Militäreinsätze mehr zum Export einer Staatsform

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    Afghanistan,

    Nach dem Ende des internationalen Militäreinsatzes in Afghanistan hat der deutsche Aussenminister Heiko Maas dazu aufgerufen, sich vor künftigen Militäreinsätzen besser über die Ziele klar zu werden.

    Heiko Maas, Aussenminister von Deutschland, gibt gemeinsam mit dem pakistanischen Aussenminister Qureshi eine Pressekonferenz im Anschluss an ihr Treffen. Foto: Anjum Naveed/AP/dpa
    Heiko Maas, Aussenminister von Deutschland, gibt gemeinsam mit dem pakistanischen Aussenminister Qureshi eine Pressekonferenz im Anschluss an ihr Treffen. Foto: Anjum Naveed/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Anjum Naveed

    Das Wichtigste in Kürze

    • Militäreinsätze seien nicht geeignet, «um langfristig eine Staatsform zu exportieren», sagte er am Dienstag im pakistanischen Islamabad.

    Der Versuch sei in Afghanistan gescheitert, und man müsse die Lehren daraus ziehen. Militärische Interventionen seien allerdings dazu geeignet, eine terroristische Bedrohung, einen Krieg oder die Verletzung von Menschenrechten zu beenden.

    Die letzten US-Soldaten waren in der Nacht zu Dienstag aus Afghanistan abgezogen. Damit endet ein 20-jähriger internationaler Militäreinsatz, an dem auch die Bundeswehr beteiligt war. Die Nato-Truppe in Afghanistan sollte für eine Stabilisierung des Landes sorgen, und sie bekämpfte die militant-islamistischen Taliban, die jetzt wieder an der Macht sind.

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