Lukaschenko spricht von «Nichtangriffspakt» – Selenskyj antwortet

    Keystone-SDA
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    Weissrussland,

    Der belarussische Machthaber Lukaschenko behauptete, dass die Ukraine sein Land angreifen wolle. Das dementierte Selenskyj am Dienstag.

    Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
    Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Efrem Lukatsky

    Das Wichtigste in Kürze

    • Selenskyj hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass die Ukraine Belarus angreifen will.
    • Zuvor behauptete der belarussische Staatschef Lukaschenko, dass Kiew Kämpfer vorbereite.
    • Auch soll Minsk von Kiew ein Nichtangriffspakt angeboten worden sein.

    Die Ukraine hat verklausulierte Vorwürfe aus Belarus zurückgewiesen, wonach Kiew den Nachbarstaat angeblich überfallen will. «Wir hatten und haben nicht vor, Belarus anzugreifen», versicherte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag auf einer Pressekonferenz mit seinem finnischen Amtskollegen Sauli Niinistö in Kiew.

    Zuvor hatte der Staatschef von Belarus, Alexander Lukaschenko, behauptet, dass Kiew einerseits Minsk einen Nichtangriffspakt angeboten habe und andererseits Kämpfer vorbereite. Lukaschenkos Äusserungen konnten so aufgefasst werden, dass die Ukraine und die EU-Nachbarn Provokationen gegen Belarus planen.

    Lukaschenko Ukraine-Krieg
    Russland plant, Belarus schrittweise zu übernehmen. Im Bild: Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko. (Archiv) - BELTA/AFP

    Selenskyj bestätigte weder das Angebot eines Nichtangriffspakts, noch aggressive Absichten gegenüber Belarus. Für Kiew sei es wichtig, dass der Nachbarstaat seine Unabhängigkeit bewahre, sagte er.

    Russland hat das Staatsgebiet von Belarus für seine vor elf Monaten begonnene Invasion der Ukraine als Aufmarschort und für Angriffe aus der Luft benutzt. Zuletzt hatte es vermehrt Befürchtungen vor einem zweiten Angriff russischer Truppen über die fast 1000 Kilometer lange belarussische Grenze auf die Ukraine gegeben. Berichten des belarussischen Grenzschutzes zufolge sind aktuell entlang der Grenze mehr als 17'000 ukrainische Soldaten konzentriert.

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