Lufthansa

    Lufthansa und Eurowings streichen Hunderte Flüge für Juli

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Nicht nur die Swiss, auch andere Airlines müssen wegen Personalmangel Flüge im Sommer streichen.

    Lufthansa und Eurowings streichen trotz hohem Reiseaufkommen 900 Flüge allein im Juli. Grund dafür ist Personalmangel am Boden.
    Lufthansa und Eurowings streichen trotz hohem Reiseaufkommen 900 Flüge allein im Juli. Grund dafür ist Personalmangel am Boden. - Christoph Soeder/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Nachfrage nach Flugreisen steigt nach zwei Jahren Corona-Pandemie sprunghaft.
    • Die Lufthansa und Eurowings streichen wegen Personalmangel hunderte Flüge im Juli.

    Lufthansa und ihre Tochter Eurowings streichen wegen Personalmangels im eigenen Haus sowie bei Boden- und Flughafendienstleistern ihren Flugplan im Ferienmonat Juli zusammen.

    Die Nachfrage nach Flugreisen steigt nach zwei Jahren Corona-Pandemie sprunghaft. Flughäfen und Airlines haben jedoch noch nicht wieder genug Personal, um dem Ansturm gerecht zu werden.

    Lufthansa hat für Juli 900 Flüge innerhalb Deutschlands und Europas an den Drehkreuzen in Frankfurt und München aus dem System genommen, wie die Fluggesellschaft auf Anfrage mitteilte. Die Streichungen betreffen die Wochentage Freitag, Samstag und Sonntag, das entspreche fünf Prozent der geplanten Kapazität an den Wochenenden. Auch Eurowings streiche zur Stabilisierung des Angebots für den Monat Juli mehrere hundert Flüge.

    Airlines leiden unter Personalmangel nach Pandemie

    Die gesamte Luftfahrtbranche insbesondere in Europa leidet aktuell unter Engpässen und Personalmangel - von der Passagierkontrolle über die Flugzeugabfertigung bis hin zu den Flugbegleitern. Es fehlen Mitarbeiter, die sich in der Pandemie andere Jobs gesucht haben.

    Lufthansa und Eurowings hätten zahlreiche Massnahmen umgesetzt, um die grösstmögliche Stabilität des Flugplans sicherzustellen, betonte Lufthansa. «Es ist allerdings absehbar, dass aufgrund der Engpässe die Flugpläne nicht wie erhofft geflogen werden können.» Fluggäste würden bei Streichungen umgehend informiert und möglichst auf andere Flüge von Lufthansa oder Eurowings umgebucht. Alternativ könnten Passagiere in Deutschland mit der Bahn zu den Flughäfen anreisen.

    Reisende sollen Online-Check-in nutzen

    Die Fluggesellschaft bat Passagiere, in der bevorstehenden Ferienzeit rechtzeitig am Flughafen zu sein und möglichst den Online-Check-in und den Vorabend Check-in zu nutzen. Das Handgepäck sollte auf das nötigste reduziert werden, um lange Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen zu vermeiden.

    Nach Flugausfällen bei grossen europäischen Airlines am Pfingstwochenende in Folge von Personalmangel war die Sorge vor chaotischen Zuständen in der Hauptreisezeit gewachsen. Nach Weggängen und Entlassungen in der Pandemie sind in der Branche noch nicht genug Beschäftigte angestellt und einsatzfähig, um dem Reiseansturm gerecht zu werden.

    «Über alle Standorte hinweg fehlen den Dienstleistern, die an der Abfertigung der Passagiere beteiligt sind, rund 20 Prozent Bodenpersonal im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit. Das kann vor allem beim Check-in, beim Beladen der Koffer und in der Luftsicherheitskontrolle zu Engpässen in Spitzenzeiten führen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, jüngst.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    lufthansa ita
    Washington
    Lufthansa
    21 Interaktionen
    Lufthansa warnt

    MEHR IN NEWS

    gast
    428 Interaktionen
    «Wollten Rosenwasser»
    Aarau
    a
    2 Interaktionen
    Vater warnt
    leu
    504 Interaktionen
    «Schämt euch»

    MEHR LUFTHANSA

    Carsten Spohr Lufthansa
    2 Interaktionen
    Schwierigkeiten
    Lufthansa
    1 Interaktionen
    Frankfurt/Dubai
    Lufthansa
    Frankfurt/Main

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Mauro Lustrinelli Bundesliga
    40 Interaktionen
    Bundesliga
    süssigkeiten.
    20 Interaktionen
    Erfurt